Tennis: Gronau Open
Gabbe: „Wir müssen uns nicht immer steigern“

Gronau -

Nach den Gronau Open ist vor dem traditionellen Event. Entsprechend laufen die Aktivitäten für die diesjährige Auflage, die wie gewohnt im August ansteht. Im Vorfeld verrät Turnierleiter Sven Gabbe den Stand der Dinge - aber auch eine Personalie.

Freitag, 05.02.2021, 18:06 Uhr
Als Nummer 21 der DTB-Rangliste gewann sie im Vorjahr das Turnier in Gronau. Inzwischen verbesserte sich Caroline Werner
Als Nummer 21 der DTB-Rangliste gewann sie im Vorjahr das Turnier in Gronau. Inzwischen verbesserte sich Caroline Werner Foto: sh

Im vergangenen Jahr richtete der TV Grün-Gold Gronau mit den Gronau Open eins der wenigen Turniere in Westfalen aus. 2021 steht die Fortsetzung an. Denn vom 26. bis 29 August ist die 18. Auflage des traditionellen Tennis-Events terminiert, fest eingeplant. In der gleichen Wochen übrigens wie im Vorjahr. Dazu laufen rund um die Anlage an der Losserstraße inzwischen die Planungen und Vorbereitungen an. Über den Stand und bevorstehende Aufgaben spricht der 42-jährige Turnierleiter und GG-Sportwart Sven Gabbe im Interview.

 

Herr Gabbe, ein gutes halbes Jahr vor dem ersten Aufschlag: Steigt bei Ihnen schon die Anspannung?

Sven Gabbe: Das ist noch etwas früh. Aber die grundsätzlichen Dinge werden tatsächlich jetzt schon vorbereitet. Alles, was sich um Plakate und Ausschreibung dreht. Was das Rahmenprogramm anbelangt, ist es abhängig von Sponsoren. Auch mit ihnen müssen wir beginnen zu sprechen. Schließlich haben wir nicht zwei oder drei große, sondern 60 bis 65 kleine. Das ist aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt schwierig.

Wie weit sind die Vorbereitungen angelaufen?

Gabbe: Wir gucken erst einmal bis in den April, warten ab, was dann möglich ist. Anschließend gilt es durchzustarten.

Gibt es ein Etappenziel, das Sie in den nächsten Wochen erreichen müssen?

Gabbe: Alles, was Printprodukte betrifft, muss in vier bis fünf Wochen druckfähig sein. Auch der Internetauftritt wird vorbereitet. Zudem muss der Verteiler stehen. Das geht immer mehr über soziale Medien. Sicher verschicken wir noch Einladungen per Post. Aber nicht mehr 600 oder 700, nur noch 200. Bei vielen Spielerinnen, die schon einmal da waren, hat sich die Adresse geändert. Da geht es über Facebook und Instagram direkter.

Lana Bensiek verstärkt die Turnierleitung

Die 18. Auflage ist offiziell die erste ohne Vater Jens in der Turnierleitung. Oder mischt er zumindest im Hintergrund weiter mit?

Gabbe: Natürlich wird er im Hintergrund noch da sein. Aber offiziell ist er an den Tagen nicht mehr der Ansprechpartner. Beispielsweise nicht, was die Preisgeldvergabe oder die Hotels anbelangt. Auch deshalb wird uns mit Lana Bensiek eine junge Dame verstärken. In unserer fünfköpfigen Turnierleitung benötigen wir eine Konstante.

Planen Sie in diesem Jahr Veränderungen oder Neuerungen?

Gabbe: Im vergangenen Jahr hatten wir zum ersten Mal ein 48er-Hauptfeld. Wir waren übervoll. Vielleicht auch wegen der wenigen Alternativ-Turniere. Ich bin gespannt, welche Resonanz der zweite Versuch erfährt. Ansonsten würden wir gerne noch ein Kleinfeldturnier einbinden. Aber auch da müssen wir noch die Entwicklung abwarten.

Welche Anforderungen und Erwartungen stellen Sie an das Teilnehmerfeld?

Gabbe: Es sollte ungefähr so ausfallen wie im Vorjahr. Damit war ich mehr als zufrieden. Wir müssen uns in dieser Hinsicht nicht immer steigern. Als wir noch ein 32er Feld hatten, lag der Cut bei DTB 80, nun bei DTB 150. Das bedeutet, dass die Spielerinnen bis Position 150 im Hauptfeld stehen. Das kommt den deutschen Damen entgegen, da sie nicht gerne Qualifikation spielen.

Einen großen Wunsch haben Sie mit Blick auf das diesjährige Turnier frei …

Gabbe: Schönes Wetter und vor allen Dingen, dass Zuschauer auf die Anlage kommen dürfen.

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