Handball: Bundesliga
HSG Nordhorn muss sich gedulden

Nordhorn -

Die HSG Nordhorn muss geduldig sein. Nach knapp zwei Monaten Pause sollte es wieder um Punkte gehen. Kurzfristig sorgte Corona aber für den nächsten Stopp. Trainer Daniel Kubes weiß jedoch, wie er seine Mannen auf Betriebstemperatur hält.

Donnerstag, 11.02.2021, 17:28 Uhr
Bleiben eine weitere Woche ohne Spiel: Robert Weber und die HSG Nordhorn-Lingen.
Bleiben eine weitere Woche ohne Spiel: Robert Weber und die HSG Nordhorn-Lingen. Foto: Angelika Hoof

Exakt 50 Tage hatte die HSG Nordhorn bis Donnerstag pausiert, kein Meisterschaftsspiel absolviert. Doch statt des anvisierten Re-Starts folgte eine unfreiwillige Verlängerung, kommen noch weitere punktspielfreie Tage hinzu. Denn die vorgesehene Heimpartie des Handball-Bundesligisten gegen die HSG Wetzlar musste aufgrund eines Corona-Verdachtsfalls bei den Gästen verlegt werden. Ein neuer Termin steht noch aus, da zunächst die Entwicklung in Wetzlar abgewartet werden soll. Die gesamte Mannschaft der Hessen befindet sich in häuslicher Quarantäne.

„Wir haben immer gesagt, dass wir in diesen Zeiten flexibel sein müssen. Ein Risiko dürfen wir nicht eingehen. Aber klar, ich hätte gerne gespielt. Darum war ich auch enttäuscht. Aber einen Tag nach der Absage hat sich die Enttäuschung schon wieder gelegt“, sagte Trainer Daniel Kubes am Donnerstag. Er gesteht aber auch: „Nach meinem Geschmack reicht das jetzt mit der Pause.“

Nach meinem Geschmack reicht das jetzt mit der Pause.

HSG-Trainer Daniel Kubes

Statt der Begegnung am Abend gegen Wetzlar bat Kubes am Nachmittag zum Training. Am heutigen Freitag bittet der 43-Jährige dann zweimal in die Halle. „Diese Tage werden wir für Dinge nutzen, für die wir sonst keine Zeit haben“, verrät Kubes. Der Coach zielt damit auf den individuellen Bereich ab. In einer normalen Ligawoche gilt die Ausrichtung und die Aufmerksamkeit dem kommenden Gegner, liegt der Fokus auf der Taktik.

Kader ist komplett - bis auf Lasse Seidel

Daniel Kubes kann dabei auf den kompletten Kader zurückgreifen. Also beinahe auf das vollständige Aufgebot. Denn Lasse Seidel wird dem Erstligisten nach seiner Schulter-Operation noch einige Monate fehlen. Ansonsten aber beklagt die HSG Nordhorn-Lingen keine angeschlagenen oder erkrankte Akteure.

Dennoch wir es in den nächsten Tagen kein weiteres Freundschaftsspiel, beispielsweise um den Spielrhythmus zu finden, geben. Erst am kommenden Donnerstag (18. Februar, 19 Uhr) geht es weiter – besser: endlich wieder los. Mit der Auswärtspartie beim TSV GWD Minden. Dann nach schon 57 Tagen Pause.

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