Leichtathletik:
Fabiane Meyer darf weiter vom DM-Start träumen

Epe -

Fabiane Meyer hat die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften fest im Visier. Mit ihrer jüngsten Zeit unterstrich die 18-Jährige ihre Absichten. Und doch hat die Eperanerin ihren Start am 21. Februar nicht allein in der eigenen Hand.

Donnerstag, 11.02.2021, 17:42 Uhr
Fabiane Meyer
Fabiane Meyer Foto: Poggemann

Ein leichtes Lächeln huschte über das Gesicht von Fabiane Meyer , als sie den Zielraum in der Helmut-Körnig-Halle in Dortmund verließ. Auch beim PSD Bank Indoor Meeting unterstrich die Läuferin vom TV Westfalia Epe ihre derzeit sehr gute Form. Ob sie sich mit den erreichten 4:23,63 Min. für die Deutschen Meisterschaften der Frauen in zwei Wochen an gleicher Stelle qualifiziert hat, ist jetzt aber die große, noch offene Frage.

Anders als in Erfurt setzte sich die 18-Jährige im B-Lauf über 1500 m in Dortmund nicht gleich an die Spitze des Feldes, sondern überließ Inken Terjung , die das Tempo machen sollte, die Führungsarbeit. Mit drei weiteren Läuferinnen blieb Fabiane Meyer aber auf Tuchfühlung zur Führenden. Als Terjung etwa zur Hälfte des Rennens von der Bahn ging, übernahm Nele Weßel vom Königsteiner LV die Spitze und konnte zunächst auch etwas überraschend einige Meter zwischen sich und die Verfolgerinnen legen. Fabiane Meyer warf dann aber ebenfalls den Turbo an und konnte die Lücke recht schnell schließen.

Energische Schlussrunde

Eingangs der Schlussrunde zog sie bei 1300 man Nele Weßel vorbei und machte sehr schnell klar, wer diesen Lauf gewinnen würde. Am Ende lagen fast acht Sekunden zwischen Fabiane Meyer und der Zweitplatzierten. Bei exakt 4:23,63 Min. blieb die Uhr für die Siegerin stehen. Das bedeutete eine neue Bestzeit in der Halle und eine Zeit, die nur 1,57 Sekunden über ihrer Bestmarke aus dem Vorjahr im Freien liegt.

Wie Fabiane Meyer freute sich auch Trainer Reinhard Wittland über den Sieg und die erneute Leistungssteigerung. Allerdings haderte der Coach ein wenig mit der Einteilung der Rennen, denn mit der erzielten Zeit hätte sein Schützling auch im A-Lauf gut mithalten können. „Mit der stärkeren Konkurrenz wäre vielleicht eine noch bessere Zeit drin gewesen“, so der Trainer.

Wartet der krönende Abschluss?

War es das jetzt mit der Hallensaison oder folgt als krönender Abschluss die Deutsche Meisterschaf? Diese Frage stellt sich für die Läuferin und ihren Trainer – auch mit Blick auf die aktuelle Wetterlage. Maximal zehn Läuferinnen dürfen am 21. Februar in der Helmut-Körnig-Halle starten. Aktuell steht Meyer mit ihren 4:23,63 Min. auf Platz sieben der Jahresbestenliste. Für die Qualifikation werden aber auch die im Vorjahr im Freien erzielten Zeiten herangezogen, wo sie mit ihren 4:22,06 Min. auf Platz 17 der Frauenbestenliste notiert ist. So heißt es abwarten, welche Läuferinnen letztlich ihre Meldung abgeben. „Ich hoffe, dass es bald Klarheit gibt“, betont Wittland.

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