Meisterschaften und Pokalsiege
Eine Reise durch das goldene Jahrzehnt des Frauenwasserballs in Gronau

Gronau -

1993 gewinnt der SV Gronau erstmals die Deutsche Meisterschaft. Eine DM-Medaille gab es für die Wasserballerinnen schon ein Jahr zuvor. Viele weitere sollen folgen. Von Stefan Hoof
Sonntag, 11.04.2021, 02:11 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 11.04.2021, 02:11 Uhr
Das Team des SVG 1993 in Berlin.
Das Team des SVG 1993 in Berlin. Foto: Angelika Hoof
Als der Schwimmverein Gronau am 15. September 1989 in Köln ins Wasser steigt, ist die Mannschaft von Trainer Christian Jüttner selbst als Vizemeister der Regionalliga krasser Außenseiter bei der Deutschen Meisterschaft. Das gilt im Übrigen auch für die anderen Westvereine aus Uerdingen, Wuppertal und Hohenlimburg sowie den Gastgeber. Die Schwimm-Union Neukölln-Berlin dominiert und reist nicht nur als Titelverteidiger an, sondern als erneuter Meister auch wieder ab aus der Domstadt. Vom Außenseiter zum Favoriten Zehn Jahre später wird der Deutsche Meister nicht mehr in Turnierform, sondern in der Bundesliga ermittelt – und der SV Gronau zählt bei allen Wettbewerben auf nationaler Ebene stets zum Favoritenkreis. In Gronau wird das Jahr für Jahr mit Nominierungen zur Sportlerwahl gewürdigt. Siebenmal gewinnt der SVG die Wahl, wird zweimal Zweiter und einmal Dritter. SV Gronau 1989 in Würzburg Foto: sh 1989: Der SVG wird Zweiter in der Regionalliga, qualifiziert sich in der DM-Vorrunde in Würzburg für die Runde der besten Sechs. In Köln reicht es zu Rang fünf. Gronaus Wasserball-Wart Hans Winnemöller meint: „Ich bin erfreut und traurig zugleich.“ Nur um zwei Tore verfehlt der SVG Platz vier. Knapp an der ersten Medaille vorbei 1990: Es geht zur DM-Endrunde nach Berlin. Zum vierten Mal ist die Gronauer Mannschaft dabei.
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