DHB-Junioren besiegen Polen
Geglückte Reklame

Ahlen/Hamm -

Die Maxipark-Arena in Hamm erwies sich als gutes Pflaster für die Juniorenauswahl des DHB. Der deutsche Nachwuchs bezwang Polen vor rund 1300 Zuschauern mit 36:24.

Dienstag, 28.02.2012, 15:02 Uhr

DHB-Junioren besiegen Polen : Geglückte Reklame
Nils Torbrügge (GWD Minden) und Co. legten sich gegen Polen ins Zeug. Foto: René Penno

Die Maxipark-Arena in Hamm ist inzwischen auch beim Deutschen Handballbund beliebt: Nach den Frauen und einer Bundeswehr-Auswahl gastierten am Montagabend die Deutsche Junioren-Nationalmannschaft im Osten Hamms. Gegner war Polen – beim 36:24 (14:12) allerdings auch ohne Chance.

Es war reichlich Prominenz unter den 1 266 Zuschauern. Neben ASV-Geschäftsführer Franz Dressel nahmen DHB-Manager Heiner Brand und dessen Nachfolger als Bundestrainer, Martin Heuberger, in der Loge Platz. Auch Martin Zawieja, früherer Medaillengewinner als Gewichtheber bei Olympischen Spielen und jetziger Athletiktrainer der DHB-Handballer, wollte sehen, wie sein Training anschlägt. Zu sehen bekamen sie allesamt flotten Handball.

Manchmal zu flott: Die deutschen Junioren verhaspelten sich vor allem im ersten Durchgang beim Kombinationsspiel. „Wir haben uns schwer getan ins Spiel zu finden“, fand Bundestrainer Christian „Blacky“ Schwarzer . So wie am Montag habe seine Mannschaft noch nie zusammen gespielt, betonte Schwarzer.

Trotzdem war es ganz ansehnlich, was die DHB-Junioren aufs Parkett zauberten. Felix Storbeck im Tor vereitelte zahlreiche Möglichkeiten der Polen und hatte seinen Anteil daran, dass die Gäste zwischenzeitlich nicht weiter als auf zwei Tore davon ziehen konnten. Dann aber lief für die Deutschen alles nach Plan. Zur Pause stand es 14:12, danach klappte es auch vorne besser und nach 37 Minuten war beim Stand von 21:14 der Drops gelutscht. „Es war eine große Ehre für uns“, verbeugte sich Polens Coach Jaroslaw Cieslikowski symbolisch. Wichtig sei ihm gewesen gegen den Weltmeister alles zu zeigen. Das klappte immerhin gut 40 Minuten, heute Abend in Lünen wollen die Polen es besser machen.

Auch die DHB-Auswahl will dann noch mal eine Schippe drauflegen. Denn an ein Training war am Montag gar nicht zu denken. Die Junioren hatten sich erst spät abends am Sonntag getroffen, am Montagmorgen stand noch eine Leistungsdiagnostik an, abends dann das Spiel. Nachdem der Sand aus dem Getriebe gespült war, konnten sie sogar die Stimmung genießen. „Diese Atmosphäre hier ist eine super Sache. Man sieht, dass der Jugendhandball in Deutschland einen hohen Stellenwert hat“, freute sich Christian Schwarzer über den Zuspruch. Auch deshalb war es keine Frage, die Qualifikation für die Europameisterschaften nach Krefeld zu geben, „um unsere Sportart zu präsentieren. Wir müssen Werbung machen“, so Blacky Schwarzer. In der Maxipark-Arena ist das jedenfalls eindrucksvoll gelungen.

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