Handball ASV Senden
Max Höning will nach ganz oben

Senden -

Er ist zwei Meter groß. Und er ist ein Riesentalent. Jetzt steht der A-Jugendliche Max Höning kurz vor einem Wechsel zum Handball-Bundesligisten TBV Lemgo.

Mittwoch, 01.02.2012, 13:02 Uhr

Handball ASV Senden : Max Höning will nach ganz oben
Zwei Meter groß, Linkshänder und Leistungsträger: Max Höning (o.) fällt in der A-Jugend-Bundesliga auf. Foto: rau

Aus Senden in die große Handballwelt: Max Höning, A-Jugendspieler des ASV, steht kurz vor einem Wechsel zum TBV Lemgo . Von dem Bundesliga-Klub aus Ostwestfalen gab es dafür zwar am Dienstag noch keine offizielle Bestätigung. Die ist nach WN-Informationen aber nur noch Formsache. Der Turn- und Ballspielverein wird in den nächsten Tagen wohl Vollzug melden in dieser Personalie.

Höning jedenfalls bereitet sich darauf vor, im Sommer nach Lemgo zu ziehen. Geplant ist, dass der Olfener dann in einer Wohngemeinschaft mit einigen anderen Nachwuchsspielern lebt. Höning besucht derzeit die Gesamtschule in Olfen und möchte sich im kommenden Schuljahr auf einem sportorientierten Internat in Lemgo auf das Abitur vorbereiten.

Klappt der Wechsel, dann soll der 18-Jährige zunächst vorwiegend in der zweiten Mannschaft spielen und trainieren. Das Team mischt in dieser Saison als HSG Handball Lemgo 2 die Dritte Liga West auf. „Die erste und zweite Mannschaft sind in Lemgo eng verbunden. Zum Teil machen die auch die Saisonvorbereitung zusammen“, weiß Höning.

Auf sich aufmerksam gemacht hat der lange Rückraumspieler im A-Jugendspiel in der Bundesliga Nord zwischen dem ASV Senden und der HSG Handball Lemgo. „Da bin ich als zwei Meter großer Linkshänder wohl aufgefallen“, sagt Höning. Die Lemgoer nahmen über A-Jugendcoach Thomas Hammerschmidt Kontakt zu ihm auf. Höning absolvierte dann ein Probetraining mit dem Bundesliga-Kader. „Das war anstrengend“, berichtet er. „Das ist ein ganz anderes Training als in der Jugend. Ich habe aber sofort gemerkt, dass mich das weiterbringt.“ Schon jetzt absolviert er in Senden mindestens vier Übungseinheiten pro Woche.

An die Bundesliga denkt Höning noch gar nicht. Das Angebot an sich macht ihn schon stolz. „Es ist eine Ehre, dass die Lemgoer bei mir das Potenzial sehen, irgendwann mal in der Bundesliga spielen zu können. Ansonsten hätten Sie mich nicht angesprochen.“ Der Wechsel sei ein „Riesenschritt“. Der Schüler nennt als erstes Ziel: „Ich möchte in den ersten ein, zwei Jahren Fuß fassen in der Dritten Liga. Dann kann man sehen, was vielleicht möglich ist.“

Hammerschmidt kann nicht beurteilen, ob Höning den Sprung in die Bundesliga packen wird. „Dafür braucht man auch viel Glück“, sagt sein langjähriger Trainer. „Aber er bringt auf jeden Fall alles mit, es schaffen zu können. Vor allem den Willen, alles dafür zu tun.“ Das Talent wurde beim ASV geformt. Höning spielt seit ungefähr zehn Jahren Handball – zuerst in Olfen und seit der C-Jugend in Senden.

Er kennt seine eigenen Stärken und Schwächen. „Trotz meiner Größe und Wurfgewalt besitze ich Spielverständnis“, sagt er. „Mir fehlt aber noch das Körperliche – Dynamik, Athletik und Kraft.“ Daran will Max Höning in Zukunft arbeiten – und das gerne beim TBV Lemgo.

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