Handball-Landesliga
Die Abwehr muss stehen

Sassenberg -

Seit bereits drei Wochen leitet Daniel Haßmann das Unternehmen Klassenerhalt. Der neue Trainer des Handball-Landeslisten VfL Sassenberg hat die Aufgabe, eine Mannschaft zu formen, die aus zwei Neuzugängen, sechs A-Jugendlichen und sieben verbliebenen Spielerinnen besteht.

Dienstag, 03.07.2012, 21:07 Uhr

Handball-Landesliga : Die Abwehr muss stehen
Steffi Kuzniacki wird in der kommenden Saison wieder für den VfL Sassenberg auf Torejagd gehen. Foto: mann

„Wir gehören in der neuen Saison sicherlich zu den Abstiegskandidaten. Aber wir werden uns deswegen nicht zu viel Druck machen“, machte Haßmann gestern deutlich.

Die eigenen A-Jugendlichen – Stefanie Herweg , Kati Lischka, Lena Strotmeier, Larissa Feldwisch , Johanna Stöhr und Eva Meinersmann – haben in der Vorsaison als Zweite in der Kreisliga gespielt. Vom Team der Vorsaison sind Simona Eirund, Anja Feidieker, Ines Janewski, Georgia Kerßenfischer (ehemals Orlowski), Carina Westermann, Verena Haßmann und Maren Krampe übrig geblieben. Und schließlich stoßen mit Merlin Dieckmann (A-Jugend Sparta Münster ) und Steffi Kuzniacki zwei Neue hinzu.

Wobei Kuzniacki wieder zu ihrem Stammverein zurückkehrt. Die 27-Jährige spielte bis vor zwei Jahren für Grevens Zweite in der Verbandsliga und pausierte seitdem. „Das Problem ist, dass wir mit Larissa Feldwisch nur eine Torhüterin haben. Daher wird die A-Jugendliche Jennifer Steinkuhl auch bei uns zum Einsatz kommen“, so Haßmann, der sich mächtig über Kuzniackis Comeback freut. „Sie ist eine echte Verstärkung für uns.“

Das erste Testspiel hat der VfL bereits hinter sich, gegen Verls Reserve gab es eine klare Niederlage. „Doch das war zu erwarten. Wir haben jetzt noch genügend Zeit, um eine schlagkräftige Truppe zu formieren“, gibt sich Haßmann, der in der Vorsaison die Zweite trainierte und jetzt Uwe Landau ablöste, optimistisch.

Auf dem Plan stehen bis zum Saisonauftakt sechs weitere Testspiele, der traditionelle Hessel-Cup (17. bis 19. August) und eine Woche später ein Trainingslager in eigener Halle. Trainiert wird seit dem 12. Juni zweimal wöchentlich – und zwar ohne Pause bis zum ersten Punktspiel, das am 8. September um 19.15 Uhr in Ibbenbüren stattfindet.

Das Hauptaugenmerk legt Haßmann in der Vorbereitung auf die Deckungsarbeit. „Vorne wird es schwer für uns, denn da fehlen uns die einfachen Tore aus dem Rückraum. Daher müssen wir in der Deckung flexibel und vor allem stabil sein, wenn wir die Klasse halten wollen.“

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