Personaldecke zu dünn
Dezimierte Grevener Mannschaft unterliegt beim Aufsteiger Berlin 27:31

Greven -

Als Grevens Handballerinnen Sonntagmorgen um 6 Uhr von ihrem Abstecher in die Hauptstadt heim kamen, waren sie mächtig geschlaucht. Was nicht alleine an der langen Reise nach Berlin lag, wo sie am Abend zuvor gegen die Spreefüxxe mit 27:31 (11:14) das Nachsehen gehabt hatten. Auch aufgrund ihrer dünnen Personaldecke forderte das Aufeinandertreffen mit dem Aufsteiger den 09erinnen alles ab. Noch dazu blieb die Belohnung versagt. Im zweiten Saisonspiel gab es für den Zweitligisten keine Punkte.

Sonntag, 23.09.2012, 20:09 Uhr

Personaldecke zu dünn : Dezimierte Grevener Mannschaft unterliegt beim Aufsteiger Berlin 27:31
Treffsicher:  Sarah Everding war auch in Berlin Grevens erfolgreichste Werferin. Ihre elf Tore konnten die Niederlage freilich nicht verhindern. Foto: wik

Ohne die verletzten Ania Jaszczuk , Jenny Volkmer und Yasmin Yusif sowie die beruflich verhinderte Juliane Frank war der ohnehin knappe Kader derart zusammengeschmolzen, dass Interimscoach Patrick Stegemann mit Vanessa Langkamp, Sophia Bultmann und Inga Seiffert drei Spielerinnen aus der Bezirksliga-Mannschaft des Vereins hinzuholte. Phasenweise gelang es der Rumpfmannschaft sogar, sich „sehr, sehr gut“ in Szene zu setzen, wie Kreisläuferin Sarah Everding zufrieden feststellte. Everding war es auch, die mit elf Treffern einmal mehr Grevens erfolgreichste Werferin war. Ihre Tore hielten die 09erinnen lange Zeit im Spiel. Greven erwische einen guten Start und ging in den Anfangsminuten in Führung. Doch nach einer Viertelstunde wendete sich das Blatt. Die Spreefüxxe zogen zuerst auf 6:5, später auf 9:5 und zur Halbzeit auf 14:11 davon. Zu diesem Zeitpunkt wurden auch erste Schwierigkeiten im 09-Spiel offensichtlich. Vor allem die offensive Deckung, in der vergangenen Saison noch das Prunkstück, hatte mit Abstimmungsproblemen zu kämpfen. „Das funktioniert im Moment einfach nicht so gut“, gestand Everding ein, der es mit ihrer Mannschaft trotzdem gelang, den Anschluss zu wahren. Bis Mitte der zweiten Halbzeit betrug die Differenz nicht mehr als zwei oder drei Tore, der erhoffte Punktgewinn schien in Reichweite. Dann jedoch machte sich der Kräfteverschleiß mehr und mehr bemerkbar und die Grevenerinnen mussten am Ende in die 27:31-Niederlage einwilligen.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/1167074?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F193%2F709373%2F1238858%2F
Nachrichten-Ticker