HLZ-Jugend mit Höhen und Tiefen
Kein Welper-Schutz für Hattingen

Ahlen -

Keine Gnade kannte die männliche B-Jugend mit der JSG Hattingen-Welper. Zuvor musste auch schon der HVE Villigst-Ergste dran glauben. Dennoch war Trainer Thomas Steinhoff nicht durchweg zufrieden mit den Auftritten seiner Sieben.

Mittwoch, 21.11.2012, 11:00 Uhr

HLZ-Jugend mit Höhen und Tiefen : Kein Welper-Schutz für Hattingen
War mit neun Treffern und einer starken Vorstellung auf der Mittelposition bester Ahlener: Jonas Pokorny. Doch auch der Spielmacher konnte die Niederlage der männlichen A-Jugend bei der SG Schalksmühle-Halver nicht abwenden. Foto: René Penno

Die Begegnungen der HLZ-Jugend vom vergangenen Spieltag im Überblick:

Schalksmühle - HLZ mA 29:28

„Es war mehr drin“, haderte Kay Sparenberg nach dem knappen 28:29 (9:14)-Misserfolg der Seinen bei den Juniors der SG Schalksmühle-Halver . In der Startphase fanden seine Jungs nicht zu ihrem Rhythmus und zeigten zu viel Respekt vor dem Gegner. „Da wohl ein bisschen die Angst mitgespielt“, wunderte sich Sparenberg ob der ungewohnten Zurückhaltung und Nervosität seiner Mannschaft. Dies hatte neben vielen Fehlwürfen einen 0:7-Rückstand nach 17 Minuten zur Folge. Eine Hypothek, die im weiteren Verlauf nicht mehr zu begleichen war. Zwar steigerte sich das HLZ – angeführt von einem starken Mittelmann Jonas Pokorny – und kam nach 52 Minuten beim 23:25 bis auf zwei Treffer heran, schaffte es aber nicht mehr, die Partie zu seinen Gunsten zu wenden, da die Ahlener in der Schlussphase drei Angriffe versemmelten.

Lüdenscheid - HLZ wA 19:19

Als ihre Schützlinge bei der HSG Lüdenscheid nach wenigen Umdrehungen mit 4:0 in Front lagen, sprach wenig dafür, dass Claudia Gatzemeier sich in der Halbzeitpause mit der Übungsleiterin der gastgebenden HSG um die Wette ärgern würde. Doch sollte die weibliche A des HLZ das Handballspielen im Anschluss an den Schnellstart beinahe einstellen, den Gastgeberinnen gar eine zwischenzeitliche 6:5-Führung genehmigen und sich letztlich noch mit 11:11-Toren in die Pause retten müssen. Dasselbe Bild im zweiten Durchgang: Beide Teams produzierten weiterhin Fehler en masse und konnten letztlich jeweils von Glück reden, bei allen Ungereimtheiten noch einen Punkt ergattert zu haben.

HLZ mB - Villigst-Ergste 33:16

Hattingen-Welper - HLZ mB 19:29

Zu welcher Dominanz die B-Jugendlichen des HLZ Ahlen fähig sind, zeigt die Reaktion ihres Trainers Thomas Steinhoff auf Siege mit 17, bzw. zehn Toren Unterschied. Steinhoff schließlich war nur bedingt zufrieden mit dem Doppelauftritt der Seinen am vergangenen Wochenende. Bereits im Duell mit dem Achten aus Villigst-Ergste hatte sich das HLZ unkonzentriert im Abschluss gezeigt, im Gastspiel bei der JSG Hattingen-Welper sollte sich diese Problematik gar noch verschärfen. „Da sind wir nur mit 10:6 in die Halbzeit gegangen. Anschließend haben sich die Jungs aber zusammengerauft, sie wissen, dass wir mehr von ihnen erwarten“, so Steinhoff.

TV Brechten - HLZ mC 16:27

Die C-Jugend des Soester TV sollte auch am vergangenen Sonntag nicht zu bezwingen sein und geht als verlustpunktfreier Tabellenführer in die Rückserie. Tags zuvor trafen sich der TV Brechten und das HLZ Ahlen, um die Pole-Position in der Verfolgergruppe auszuspielen. Dabei hatten die Gäste aus Ahlen eher Mühe mit sich selbst, denn mit ihrem Kontrahenten. Erst gegen Ende der ersten Hälfte fanden die Jungs von Martina Michalczik in der Offensive zu ihrer Form und setzten sich bis zur Pause auf 12:7. Im zweiten Durchgang sollte der Sieg nicht mehr in Gefahr geraten, weil sich das HLZ im Angriff stabilisierte und über die volle Spielzeit eine starke Defensiv-Leistung aufs Parkett legte.

HLZ wC - Bor. Dortmund 36:18

Einmal mehr stellte die weibliche C des HLZ am vergangenen Wochenende zur Schau, was sie die gesamte Hinrunde ausgezeichnet hatte: Ein spielerisches Potenzial, über das kaum ein Bezirksliga-Kontrahent verfügen dürfte; und garantierte Phasen der Unkonzentriertheit in jeder Partie. Den Vorletzten aus Dortmund schließlich hatten die Gastgeberinnen im Griff, solange sie die ihnen aufgetragene Spielweise durchzogen. Nach acht Umdrehungen lagen die Plonus-Schützlinge mit 7:2 vorn, warfen dann jedoch alle Konzepte über Bord und machten den Gegner aus dem Ruhrgebiet noch mal stark. Zur Pause war der auf 12:15 dran, hatte in Durchgang zwei jedoch nicht mehr den Hauch einer Chance, als das HLZ sich in Abwehr und Angriff wieder auf einstudierte Varianten besann.

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