A-Jugend verliert in Kaiserau mit 23:33 Toren
Eine Nummer zu groß für 09

Greven -

Die Ausgangssituation für die weibliche A-Jugend war bereits vor dem Spiel in Kaiserau angesichts der Personalprobleme denkbar schlecht. Am Ende musste sie eine 23:33-Niederlage hinnehmen.

Montag, 21.01.2013, 17:34 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 21.01.2013, 17:34 Uhr
Lissy Beckonert (Nummer 13) musste mit der weiblichen A-jugend des SC Greven 09 eine weitere Niederlage hinnehmen.
Lissy Beckonert (Nummer 13) musste mit der weiblichen A-jugend des SC Greven 09 eine weitere Niederlage hinnehmen. Foto: mle

Die neue Handballtrainerin Daniela Oana , ist erwartungsgemäß mit einer Niederlage in ihr Engagement bei der weiblichen A-Jugend des SC Greven 09 gestartet. Beim TV Germania Kaiserau musste sie eine 23:33-Niederlage hinnehmen. Bereits im Hinspiel – damals noch mit Trainer Patrick Stegemann – musste das Team eine 20:30 -Niederlage einstecken.

Dieses Mal waren die personellen Voraussetzungen allerdings noch schlechter als damals. Denn die etatmäßige Torhüterin Simone Köster musste das Tor der ersten Mannschaft hüten und Linksaußenspielerin Nele Biester stand ebenfalls im Kader der ersten Mannschaft. So war Ellen Look einzige Torhüterin der A-Jugend.

Dieses reduzierte 09-Team kam schlecht ins Spiel. Zwar warf es die 1:0-Führung heraus, lag dann aber schnell mit 1:9 Toren zurück. „Wir sind mit der offensiven Abwehr des Gegners nicht zurechtgekommen“, stellte Daniela Oana fest. Ihre Spielerinnen seien viel zu nervös gewesen. Der 9:15-Rückstand zur Halbzeit drückte die klare Überlegenheit der Gastgeberinnen aus.

Den Start in die zweite Halbzeit verschlief die 09-Truppe und lag schnell mit 9:21 Toren zurück. Ein Debakel schien sich anzubahnen. „Unser Rückraum hatte ziemliche Probleme“, stellte die Trainerin fest. Erst als Kaiserau auf eine 6:0-Abwehrformation umstellte, kamen die Spielerinnen zu ihren Toren. So erzielte Alexa Beckmann von ihren acht Toren sechs in der zweiten Halbzeit. „Ich muss die Mannschaft erst kennenlernen. und die Spielerinnen müssen sich an mich gewöhnen. Nicht alle Mannschaften werden so offensiv spielen wie Kaiserau, dann werden wir auch besser abschneiden“, hofft Daniela Oana.

Tore: Alexa Beckmann (8/2), Helena Schwitte (2), Britta Scherler (1), Lissy Beckonert (3/2), Sabrina Arntzen (5), Julia Schweifer (1), Nadine Mikowski (2), Greta Uhlenbrock (1), Kira Brendel.

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