Neue Handballhalle kurz vor der Fertigstellung
Ein Traum – viele schlaflose Nächte

Ahlen -

Ein Handgriff hier, ein Handgriff da – ein paar Sachen sind schon noch zu erledigen, bevor die neue Handballhalle für die Nutzung freigegeben werden kann. Bis zur offiziellen Einweihung am 23. März soll aber alles picobello sein.

Freitag, 08.03.2013, 22:03 Uhr

Ein Schmuckstück nannte HLZ-Geschäftsführer Berni Recker die neue Handballhalle für den „Landesleistungsstützpunkt Münsterland“. Die edle Birkenholzvertäfelung und die lichtdurchflutete Bauweise geben ihm Recht.
Ein Schmuckstück nannte HLZ-Geschäftsführer Berni Recker die neue Handballhalle für den „Landesleistungsstützpunkt Münsterland“. Die edle Birkenholzvertäfelung und die lichtdurchflutete Bauweise geben ihm Recht. Foto: Lars Gummich und Henning Tillmann

Nun steht er also endlich fertig da, der wahrgewordene Traum. Wunderschön anzuschauen, mit einer edel anmutenden Birkenholzvertäfelung im Innern, einer automatischen Lichtanlage, moderner Erdwärmeheizung, nagelneuem Kraftraum, einem Besprechungszimmer und einer Tribüne für annähernd 200 Zuschauer. Nun ja, fast fertig jedenfalls. Der letzte Schliff fehlt noch, und die Tribüne wird auch erst in der kommenden Woche installiert. Rechtzeitig zur offiziellen Einweihung der neuen Sportleistungszentrums am Samstag, 23. März, soll aber alles picobello sein.

Das muss natürlich gebührend gefeiert werden. Nach dem obligatorischen Festakt, zu dem sich unter anderem Kulturstaatssekretär Bernd Neuendorf , Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke und Bürgermeister Benedikt Ruhmöller angekündigt haben, wird die neue Sportstätte erstmals mit Leben gefüllt. „Jede unserer Jugendmannschaften soll mindestens einmal kurz spielen können“, kündigt HLZ-Geschäftsführer Berni Recker an. Besonders freut er sich aber darüber, dass sich Ahlens bekanntester Sportler, Tischtennis-Ass Christian Süß, zu einer Demonstration bereit erklärt hat. Ein weiterer Höhepunkt des Tages der offenen Tür (siehe Kasten rechts) ist das Spiel der aktuellen Oberliga-Mannschaft der ASG gegen eine Auswahl ehemaliger Bundesliga-Spieler.

„Das wird eine grandiose Feier für eine tolle Halle“, verspricht der Pressesprecher der Ahlener SG , Sven Sandbothe, und schiebt hinterher: „Es hat lange gedauert. Aber jetzt sind wir stolz, dass es endlich losgeht.“

Wie lang und zuweilen anstrengend der Weg bis hierhin gewesen ist, daran erinnerten bei der Pressekonferenz am Freitag Berni Recker und der 2. Vorsitzende der ASG, Heinz Quante: 2008 der Antrag, 2009 die Anerkennung als Leistungsstützpunkt, 2010 das Einreichen der Unterlagen, Ende 2010 die politische Entscheidung und – im Mai 2012 – der erste Spatenstich für das 2,8 Millionen Euro teure Projekt. „In der Zwischenzeit hatten wir viele schlaflose Nächte“, so Recker. „Aber es hat sich gelohnt. Die Halle ist ein echtes Schmuckstück. Ein riesen Geschenk für Ahlen“, findet er.

Klar, dass daran unzählige Personen beteiligt waren. Und so lobt Recker den „grandiosen Einsatz“ der Mitglieder, die „super Zusammenarbeit“ mit dem zuständigen Sportministerium, die vielen Helfer und, und, und...

Stolz ist er besonders auch darauf, dass das Projekt nicht teurer geworden ist, als zu Beginn veranschlagt. 2,8 Millionen Euro, 70 Prozent davon als Landeszuschuss. „Wir haben bei den Kosten eine Punktlandung hingelegt“, sagt Recker. „Und das will, schaut man sich die sonstigen öffentlichen Projekte heutzutage an, schon etwas heißen.“

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/1550948?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F193%2F1794630%2F1794633%2F
Fußgänger bewusstlos geschlagen und beklaut
Raubüberfall: Fußgänger bewusstlos geschlagen und beklaut
Nachrichten-Ticker