Pokal auf Sparflamme
BSV verteidigt Titel durch Finalsieg über Westfalia / Beide Teams mit letztem Aufgebot

münster -

Es war eine Pokalendrunde auf Sparflamme. Denn während der BSV Roxel zwei Torhüterinnen und sechs Feldspielerinnen zum Final Four entsandte, fanden sich bei Westfalia Kinderhaus ebenfalls nur acht Akteurinnen (darunter eine Torhüterin) in Ascheberg ein. Gereicht hat es für beide Teams zum Einzug ins Finale der Frauen, in dem der BSV mit 19:13 die Oberhand behielt und den Titel erfolgreich verteidigte. Gleichzeitig sind beide Mannschaften für den Westfalenpokal qualifiziert. Zudem gab es für die jeweilige Mannschaftskasse noch einen „kleinen Umschlag“. Bei den Männern behauptete sich in einem vereinsinternen Duell die zweite Mannschaft des Ausrichters gegen die Erste mit 22:18.

Sonntag, 24.03.2013, 19:03 Uhr

Zumindest mit Blick auf die Frauen-Konkurrenz war Kritik an dem Termin erlaubt. „Das war nicht gerade passend, eher unglücklich. Schade“, befand Uwe Nörrenberg . Ungeachtet dessen freute sich Roxels Coach, der am Saisonende aufhört, über die Titelverteidigung und damit über sein erstes Abschiedsgeschenk. Das zweite soll in Form des Verbandsliga-Klassenerhalts folgen. Der Pokal und insbesondere das Finale, in dem sich Kati Frye (8/6) sowie Jessica Averweg und Kirsten Roer (je 5) als Torschützinnen hervortaten, machen dabei Hoffnung. „Das hat gut getan und war für den Kopf wertvoll“, gestand Nörrenberg.

Dabei zeigte sich sein Team flexibel. Ohnehin mit dem letzten Aufgebot zur Stelle, wirkte Torhüterin Reimers in der zweiten Hälfte des Endspiels als Feldspielerin mit, da Mahlendorf vorzeitig im Beruf gefordert war. Für Reiners stand nun Alexandra Helten im Tor. Auch bei der Westfalia rückte eine Spielerin in den Mittelpunkt. Denn mit drei Treffern tat sich die A-Jugendliche Laura Wulfert hervor. Den Verlauf des Final Four wollte Westfalia-Coach Thomas Rieke derweil nicht zu hoch hängen: „Es ist so gelaufen, wie wir es erwartet hatten.“

Unterschiedliches erwartet beide Finalisten in der kommenden freien Woche. Während Nörrenberg dem BSV „ein paar Tage Zeit zum Genießen und zum Wundenlecken“ einräumen möchte, denkt Rieke nur an Training: „Wir sind körperlich in keiner guten Verfassung, können uns keine Pause leisten.“ Die Hallenzeiten hat er sich trotz Ferien gesichert.

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