Einweihung der neuen Halle am Landesleistungsstützpunkt Münsterland
Ein Quantensprung für den Sport

Ahlen -

Fünf Jahre hat es insgesamt gedauert vom ersten Antrag bis zur Einweihung der neuen Halle am Landesleistungsstützpunkt Münsterland. Doch das Warten hat sich gelohnt. Am Samstag ist das Schmuckstück an der Friedrich-Ebert-Halle offiziell an den Eigentümer, die Ahlener SG, übergeben worden. Das wurde kräftig gefeiert.

Sonntag, 24.03.2013, 20:03 Uhr

Einweihung der neuen Halle am Landesleistungsstützpunkt Münsterland : Ein Quantensprung für den Sport
Freuten sich über den Abschluss der Arbeiten an der neuen Halle am Landesleistungsstützpunkt Münsterland: (von links) Bürgermeister Benedikt Ruhmöller, Thomas Michel von der Bezirksregierung, Staatssekretär Bernd Neuendorf, Handballverbands-Vize Heinz Volkhausen, HLZ-Geschäftsführer Berni Recker, Frank Richter vom Landessportbund, ASG-Vorsitzender Dr. Sebastian Sanders, der Jugendkoordinator des Handballverbands Frank Richter, Architekt Sascha Walenta, VES-Niederlassungsleiter Ralf Haske und Roland Klein, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Münsterland-Ost. Foto: Henning Tillmann

Schwer zu sagen, wer denn nun mehr gestrahlt hat – die auf Hochglanz polierte neue Trainingshalle oder aber doch die Verantwortlichen, die sich jahrelang für den 2,8 Millionen Euro teuren Bau eingesetzt haben. Bei der Einweihung der neuen Sportstätte für den Landesleistungsstützpunkt Münsterland ließen die Gäste aus Politik, Sport und Wirtschaft am Samstag jedenfalls keinen Zweifel aufkommen, dass in Ahlen „etwas Großartiges und Nachhaltiges“ (ASG-Vorsitzender Dr. Bernhard-Sebastian Sanders) entstanden ist.

Sanders nannte es einen „Quantensprung in Sachen sportlicher Infrastruktur“, Bürgermeister Benedikt Ruhmöller einen „glücklichen Tag für Ahlen“. Staatssekretär Bernd Neuendorf wünschte, dass die Halle „über Ahlen hinaus in den gesamten Handballverband Westfalen strahlen möge“. Am zurückhaltendsten war da noch Berni Recker , der in den vergangenen fünf Jahren sicherlich die meisten Strippen gezogen hatte, um das Projekt Realität werden zu lassen: „Es hat in dieser Zeit schlimmere Tage als heute gegeben“, sagte er lapidar. Die zwischendurch aufgeregte politische Diskussion, ob sich die Stadt trotz der 70-prozentigen Förderung durch das Land überhaupt so eine Halle leisten will, spielte für Recker am Samstag keine Rolle mehr: „Heute gibt es keine Gewinner und Verlierer, sondern nur Gewinner.“

Einweihung der neuen Trainingshalle am Landesleistungsstützpunkt Münsterland

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Standesgemäß sollte das neue Schmuckstück an der Friedrich-Ebert-Halle anschließend der Öffentlichkeit präsentiert werden. Und das ist den Hausherren der Ahlener SG mit einem bunten Programm während des Tags der offenen Tür gelungen. Klar, dass dabei der Sport im Vordergrund stand. Den Anfang machten die männlichen und weiblichen Kaderspieler des Handball-Leistungs-Zentrums, die die neue Halle damit als Erste ausprobierten. Das durften im Laufe des Tages alle Nachwuchsmannschaften des HLZ bei ihren Trainingsspielchen. Eines der größten Highlights des Tages hatte aber mit Handball rein gar nichts zu tun: Tischtennis-Profi Christian Süß hatte sich als gebürtiger Ahlener nicht lange bitten lassen und präsentierte sein Können. Nach einer Demonstration mit Reiner Lubojanski von der Tischtennisabteilung traten auch die Nachwuchsspieler gegen ihr Idol an. Natürlich nahm sich Süß sogar noch die Zeit und schrieb fleißig Autogramme. Kaum hatte der Sportler in Diensten von Borussia Düsseldorf sein Werk getan, waren schon die Rollstuhlbasketballer des BBC Warendorf am Start und präsentierten ihre sicher noch weitgehend unbekannte Sportart.

Vor 650 Zuschauern wurde schließlich am Abend der krönende Abschluss ausgetragen: das Allstargame der aktuellen Oberliga-Handballer gegen die Altvorderen aus Regionalliga- und Bundesligazeiten. Ergebnis: 25:23 für die Mannschaft von Sascha Bertow. Auch wenn das Nebensache war. Denn wie hatte Berni Recker gesagt? „Heute gibt es nur Gewinner.“ Bei den Ahlener Handballern stimmte das am Samstag ganz sicher.

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