Greven 09 auf Spielersuche
Timo Ortmeyer soll‘s richten

Greven -

Der SC Greven 09 nimmt bei den Handballerinnen wieder das Heft des Handelns in die Hand. Wie bereits vom ehemaligen 09-Vorsitzenden Hubert Wimber beim letzten Heimspiel der Zweitliga-Damenmannschaft angekündigt, wird der Kooperationsvertrag zwischen der GmbH und dem Verein SC Greven 09 aufgehoben.

Mittwoch, 22.05.2013, 09:05 Uhr

Der SC Greven 09 nimmt bei den Handballerinnen wieder das Heft des Handelns in die Hand. Wie bereits vom ehemaligen 09-Vorsitzenden Hubert Wimber beim letzten Heimspiel der Zweitliga-Damenmannschaft angekündigt, wird der Kooperationsvertrag zwischen der GmbH und dem Verein SC Greven 09 aufgehoben. „Der Verein SC Greven 09, nicht etwa die GmbH, hat für die dritte Liga gemeldet“, sagt der Vorsitzende Christoph Glanemann.

Damit scheint Eva Wortmann als Geschäftsführerin der GmbH keinerlei Kompetenzen mehr zu besitzen. „Der Abteilungsleiter Wolfgang Schäpermeier und der Sportliche Leiter Timo Ortmeyer werden sich jetzt kümmern“, sagte Glanemann gegenüber den WN auf Nachfrage. Ortmeyer hat noch einen Vertrag bis Ende Juni und soll versuchen, so viele gute Spielerinnen wie möglich an den Verein zu binden. „Das ist ein schwieriges Unterfangen, sagt der ehemalige Coach und Co-Trainer der Damenmannschaft, der in diesem Raum gut vernetzt ist und seine Kontakte hat spielen lassen. „Wir wissen, dass es schwierig sein wird, Spielerinnen für unseren Verein zu gewinnen“, sagt Glanemann. „Eigentlich ist die Zeit vorbei, in denen die Spielerinnen wechseln“, sagt Ortmeyer, „jetzt wird es schwierig, noch etwas zu retten.

Die verbleibenden Spielerinnen hatten bisher einen Vertrag mit der GmbH und nicht mit dem Verein. Sie sollen auf jeden Fall gehalten werden. „Mit der zweiten Mannschaft kann man auf jeden Fall nicht in der dritten Liga spielen“, sagt Ortmeyer, dessen Vertrag mit der GmbH geschlossen wurde und Ende Juni ausläuft. Trainer Bo Andersen zeigt sich von der Entwicklung überrascht. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Verein die Gehälter der neuen Spielerinnen, die wir aus Dänemark holen wollten, bezahlen kann“, sagt der Coach, „ich muss dann auch überlegen, ob ich noch in diesem Verein weiter arbeiten will.“

Indes musste sein Trainerkollege Lars Sune Petersen sein Traineramt bei der A-Jugend aufgeben. „Timo Ortmeyer und Dennis Wahlers werden die Mannschaft trainieren“, sagt Abteilungsleiter Wolfgang Schäpermeier. An den Zielen halte der Verein nach wie vor fest. Die A-Jugend bestreitet am 8. Juni in Rathekau ihre Bundesligaqualifikation, will sich aber am kommenden Wochenende erst einmal um die Oberliga bewerben.

Da die Bundesliga eh nur vier Spieltage hat – spielen die Spielerinnen in ihren Vereinen zusätzlich noch in einer anderen Liga, für die sie sich qualifizieren müssen. „wir haben insgesamt 15 Spielerinnen für die A-Jugend“, macht Schäpermeier deutlich, dass nicht wie in der ersten Mannschaft Probleme bestehen, ein Team auf die Beine zu stellen.

Wie es mit der ersten Mannschaft weitergehen soll, wird während einer Sitzung des Vereinsvorstandes am Mittwoch entschieden. In jedem Fall will der Verein in der Regionalliga an den Start gehen. Mit welchem Coach, welcher Mannschaft und welchen Perspektiven das geschehen soll, wird noch diskutiert werden.

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