Handball
Kämpferische Qualitäten

Greven -

Es bedurfte einer kämpferischen Steigerung in der zweiten Halbzeit, um die DJK Sparta Münster niederzuringen. Die Spielerinnen der zweiten Damenhandballmannschaft des SC Greven 09 hörten offensichtlich ihrem Trainer in der Halbzeitpause genau zu. Sie kamen wie umgewandelt aus der Kabine.

Montag, 18.11.2013, 11:11 Uhr

Starker kämpferischer Einsatz, hier von Louisa Lamboury, prägten das Spiel der Grevener zweiten Mannschaft nach der Halbzeit. Das war schließlich auch der Schlüssel zum Erfolg.
Starker kämpferischer Einsatz, hier von Louisa Lamboury, prägten das Spiel der Grevener zweiten Mannschaft nach der Halbzeit. Das war schließlich auch der Schlüssel zum Erfolg. Foto: wik

Bogdan Oana war nach dem Spiel gar nicht zu bremsen. Der Trainer des SC Greven 09 II zeigte den Schiedsrichtern die Beule, die sich Sophia Bultmann beim Gegenstoß zu gezogen hatte und der Pfiff des Schiedsrichters ausgeblieben war. „Das könnte eine Gehirnerschütterung sein“, empörte er sich über die Tatsache, dass die Gegenspielerin nicht bestraft wurde. Da geriet der 30:23-Sieg über die DJK Sparta Münster fast schon zur Nebensache.

„Wir sind schlecht gestartet“, befand Oana, der zu viele Fehler im Angriff seiner Mannschaft feststellte. Im Angriffsabschluss haperte es, viele technische Fehler prägten das Spiel im ersten Durchgang. Zudem hätten seine Spielerinnen die gefährlichste Sparta-Akteurin nicht in den Griff bekommen. Judith Meier erzielte alleine im ersten Durchgang sechs Treffer. So liefen die Damen des SC Greven 09 II immer einem Rückstand hinterher, erst beim 7:7 gelang der erste Ausgleich.

„Wir haben dann in der Halbzeit alle Kräfte mobilisiert. Ich habe den Spielerinnen gesagt, dass sie nicht gewännen, wenn sie sich nicht weh täten.“ Offensichtlich half diese Ansprache und der Appell an die Kampfbereitschaft. Denn direkt nach der Pause stibitzten die Grevenerinnen einige Bälle und eilten zum Gegenstoß auf und davon. Sabrina Vennemann, Vanessa Langkamp und Louisa Lamboury warfen eine 16:14-Führung heraus, und als Christian Bultmann beim 18:17 ihren zweiten Siebenmeter hielt und im Gegenzug das 19:17 fiel, gab es einen Knacks in der gegnerischen Mannschaft.

Beim 26:22 durch Katharina Horsthemke war das Spiel gelaufen, jetzt machten die Spielerinnen den Sack endgültig zu. Sparta ließ stark nach, weil sie immer wieder an der starken Grevener Torhüterin scheiterten. „Wir sind dann einige schöne Gegenstöße gelaufen“, freute sich Oana dann doch noch über einige gelungene Abläufe in dem Spiel, das auch zeigte, wie stark sich die Grevener Mannschaft in den vergangenen Wochen entwickelt hat.

Tore: Jana Dolscheid (2), Vanessa Langkamp (5), Katharina Horsthemke (7/5), Okka Cielejewski (1), Inga Seiffert (3), Sabrina Vennemann (5), Louisa Lamboury (3), Sophia Bultmann (1), Lena Hoffmann (1), Nadine Mikowsky (2).

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