Handball
Den Heimspieljoker ziehen

Greven -

Die zweite Damenhandballmannschaft hat einen guten Lauf und ist nach dem Aufstieg gut platziert. Nach dem Punktgewinn in der vergangenen Woche will Trainer Bogdan Oana zwei Punkte, wenn der VfL Sassenberg zu Gast ist.

Donnerstag, 05.12.2013, 15:12 Uhr

Durchgesetzt  hat sich hier Kim Kleimeier, die am Wochenende gegen den VfL Sassenberg wieder einsatzfähig sein wird.
Durchgesetzt  hat sich hier Kim Kleimeier, die am Wochenende gegen den VfL Sassenberg wieder einsatzfähig sein wird. Foto: hri

Die Handballerinnen des SC Greven 09 II sind in der Landesliga angekommen. Zu erkennen ist das nicht nur an der Platzierung des Aufsteigers und den Ergebnissen der vergangenen Wochen, sondern auch an den Erwartungen des Trainers. Wenn seine Mannschaft am Samstagabend (Anwurf: 17 Uhr) auf den VfL Sassenberg trifft, will Bogdan Oana nämlich nicht nur ein gutes Spiel, sondern auch Punkte sehen. Er sagt ganz klar: „Wir müssen unsere Heimspiele gewinnen.“

Der Aufwärtstrend ist unverkennbar, seit fünf Spielen schon sind die Grevenerinnen ohne Niederlage. Die überdeutlichen Siege gegen Telgte (27:20), Neuenkirchen (36:20) und Sparta (30:23) sind von zwei Unentschieden eingerahmt. Doch während das 24:24 in Recke zu Beginn der Serie für das 09-Team eher ein Punktverlust war, sprach der Trainer beim 25:25 in Harsewinkel am vergangenen Wochenende von einem Punktgewinn. Der gelang dem Tabellensechsten auch noch unter erschwerten Bedingungen, fehlten am vergangenen Wochenende doch gleich fünf wichtige Spielerinnen.

Kim Kleimeier , Okka Cielejewski, Vanessa Langkamp sowie Sophia und Christina Bultmann sind am Samstagabend wieder mit von der Partie. Dass dafür Torfrau Kathrin Lohmann und Rechtsaußen Lena Hoffmann ausfallen, kann Oana verschmerzen. „Für Kathrin Lohmann springt Lisa Klanz aus dem Drittliga-Team ein“, kündigt der 09-Coach an. „Sie hat bereits zugesagt.“ Die Lücke, die Lena Hoffmann reißt, muss die Mannschaft aus eigener Kraft schließen. Aber da sieht der Trainer keine Probleme. „Wir haben genügend Alternativen in unserem Kader.“

Oana rechnet damit, dass sich Greven und Sassenberg ein Spiel auf Augenhöhe liefern. „Die Abwehr wird am Samstagabend die entscheidende Rolle spielen“, ist er überzeugt und glaubt seine Mannschaft in diesem Punkt gut, im Vergleich zur Vorwoche sogar deutlich besser aufgestellt. „Vanessa Langkamp ist wieder dabei, sie ist wichtig für unseren Mittelblock“, erklärt er. Und freut sich, mit ihr sowie Kim Kleimeier, Sophia Bultmann und Okka Cielejewski auch wieder mehr Alternativen im Rückraum zu haben als in Harsewinkel.

Die Voraussetzungen, um den Verfolger auf Abstand zu halten, sind also gegeben. Jetzt gilt es, eine gute Leistung abzuliefern – und zu kämpfen. Absolut alles für den Sieg zu geben, das ist für die Grevenerinnen inzwischen übrigens ganz normal. „Wir haben uns daran gewöhnt, dass alle Spiele schwer sind“, informiert Oana. Damit, nicht als Verlierer vom Feld zu gehen, hat sich das 09-Team auch schon gut angefreundet. Dass der Erfolgsfaden nicht reißen soll, ist nur ein Grund mehr für den Aufsteiger, sich im Heimspiel vor eigenem Publikum gegen Sassenberg richtig reinzuhängen.

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