Handball
Insolvenzverfahren abgewiesen

Greven -

Das Insolvenzverfahren gegen die Handball-SpielbetriebsgesellschaftmbH ist lauf Eva Wortmann mangels Masse eingestellt worden. Die Gläubiger bleiben damit auf ihren Schulden sitzen.

Donnerstag, 16.01.2014, 22:01 Uhr

Das Insolvenzverfahren gegen die Handball-Spielbetriebsgesellschaft mbH des SC Greven 09 ist mangels Masse abgesagt worden. Das gab die Geschäftsführerin Eva Wortmann gegenüber den WN bekannt. Damit habe sich das Gutachten der Sozietät Lauscher und Partner durchgesetzt.

Wortmann verwies darauf, dass die Schulden bereits vor einigen Jahren aufgelaufen seien. In dem Jahr, als der Verein die Kooperation kündigte und der GmbH die Geschäftsgrundlage entzogen wurde, habe die GmbH eine schwarze Null erreicht.

Jetzt werde die GmbH aus dem Handelsregister gelöscht. Damit schauten die Schuldner in die Röhre, jedenfalls dann, wenn der Verein nicht für diese Schulden aufkomme. Ihr Mann Hans Wortmann sei der größte Gläubiger, er habe einen mittleren fünfstelligen Betrag abzuschreiben.

„Ich war vorsichtig mit den Zahlungen“, sagte Wortmann gegenüber den WN. Aus diesem Grund werde wohl die Krankenkasse, bei der noch Gelder ausstanden, am 5. Juli einen Fremdinsolvenzantrag gestellt haben. „Ich habe alle Spielerinnen darüber informiert, dass sie ihre Gelder vom Arbeitsamt holen können, denn das sieht das Insolvenzrecht vor“, sagt Wortmann.

Ein Mitarbeiter des Insolvenzverwalters Dr. Carsten M. Wirth wollte keine weitergehende Auskunft geben. „Uns liegt ein derartiger Beschluss noch nicht vor“, aber er sei wahrscheinlich, weil halt kein Geld zu verteilen gewesen sei. Dem 09-Vorsitzenden Christoph Glanemann lag der Entscheid ebenfalls noch nicht vor, er wollte deshalb noch keine Stellung beziehen.

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