22:29-Niederlage bei SF Loxten
TSV verliert, enttäuscht aber nicht

Ladbergen -

Irgendwie war es zum Verzweifeln. Da mussten sich die Verbandsliga-Handballer des TSV Ladbergen am Samstag mit 22:29 bei SF Loxten geschlagen geben, dennoch fand Trainer Tobias Mateina lobende Worte für seine Jungs. Die hatten in der ersten Halbzeit eine der besten Saisonleistungen abgeliefert und mit 15:12 geführt. Dieses Niveau konnten sie nach dem Seitenwechsel aber nicht halten, leisteten sich zwei Schwächephasen und kassierten die neunte Niederlage in Folge.

Sonntag, 09.02.2014, 20:02 Uhr

Philipp Wüller trug sich einmal in die Torschützenliste ein und wusste mit dem TSV trotz der Niederlage in Loxten zu überzeugen.
Philipp Wüller trug sich einmal in die Torschützenliste ein und wusste mit dem TSV trotz der Niederlage in Loxten zu überzeugen. Foto: Alfred Stegemann

„Dennoch“, meinte Mateina , „das war wirklich gut, was die Mannschaft gezeigt hat. Sie hat gekämpft und war in vielen Phasen auf Augenhöhe mit Loxten . Wenn wir so weiter spielen, werden wir noch einige spiele gewinnen.“ Während TV Verl und TV Emsdetten 2 ebenfalls verloren, verbuchte Eintracht Oberlübbe einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf.

Die erste Halbzeit des TSV hatte das Prädikat „überragend“ verdient. Von Verunsicherung war bei den Gästen nichts zu spüren. Angeführt vom jungen Lukas Holdsch stand die Deckung sehr sicher vor Torhüter Sascha Hruschka , der 60 Minuten durchspielte, da Tino Hakmann nicht dabei war. Bis auf 15:9 waren die Gäste davon gepirscht, ehe sie sich eine Schwächephase nahmen.

Die nutzten die Sportfreunde, um bis zur Pause auf 12;15 zu verkürzen.

Nach dem Seitenwechsel knüpften sie da an, wo sie zuvor aufgehört hatten und machten aus dem Rückstand einen 19:15-Vorsprung. Danach kämpfte sich der TSV wieder auf 21:22 heran. Ein erneuter Aussetzer sorgten für einen 6:0-Turn der Hausherren. Damit war die Partie gelaufen, da den Ladbergern nun auch der Mut verließ. In der Schlussphase schaukelte der hohe Favorit den Sieg locker nach Hause. Dennoch, enttäuscht haben die Heidedörfler nicht und sollten auf diese Leistung aufbauen können.

TSV Ladbergen: Hruschka - Sterz (5), Wüller (1), Giesbert (5), Holdsch, P. Schröer (6), Kotlewski (3), J. Schröer (2), Schriewer, König, Kuckhermann.

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