Damen Landesliga
Der Griff in die Wundertüte

Greven -

Bei Sparta Münster könnte Bogdan Oana, Trainer der zweiten Damenhandballmannschaft, Unterstützung aus der Ersten gebrauchen, doch dazu wird es nicht kommen.

Freitag, 21.03.2014, 17:26 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 21.03.2014, 09:56 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 21.03.2014, 17:26 Uhr
Christina Bultmann ist der feste Rückhalt in der Abwehr der zweiten Mannschaft. Sie wird in der kommenden Saison auch eine Chance in der ersten Mannschaft bekommen, wo ihre Schwester Sophia sich bereits auf der Linksaußenposition etabliert hat.
Christina Bultmann ist der feste Rückhalt in der Abwehr der zweiten Mannschaft. Sie wird in der kommenden Saison auch eine Chance in der ersten Mannschaft bekommen, wo ihre Schwester Sophia sich bereits auf der Linksaußenposition etabliert hat. Foto: hri

Dass seine Landesliga-Handballerinnen des SC Greven 09 II an diesem Wochenende fast zeitgleich mit der Drittliga-Mannschaft spielen, passt Bogdan Oana nicht wirklich in den Kram. „Wir können uns diesmal nicht gegenseitig Spielerinnen ausleihen“, bedauert der Trainer. Dabei könnte sein Team am Sonntagabend (Anwurf: 18 Uhr), wenn das Auswärtsspiel gegen die DJK Sparta Münster ansteht, ein wenig personelle Unterstützung gut gebrauchen.

So wie am vergangenen Spieltag, an dem es auch schon einige Ausfälle gab. Beim SuS Neuenkirchen waren neben Sophia Bultmann, die dank der U21-Regelung zur Stammbesetzung beider Teams gehört, mit Lisa Klanz, Nele Biester und Kira Breudel noch drei weitere Spielerinnen der Ersten mit von der Partie. In Münster muss Oana auf alle vier verzichten, sie werden in Blomberg beim Kampf um den Klassenerhalt gebraucht. Darüber hinaus fehlt Abwehrexpertin Vanessa Langkamp, die sich gerade im Urlaub befindet. Auch Torfrau Kathrin Lohmann ist noch unterwegs, sollte es aber rechtzeitig zum Spiel schaffen. „Hoffen wir mal, dass es klappt“, drückt Oana ganz fest die Daumen.

Ein viel größeres Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Sabrina Vennemann, die Rückraumspielerin hat sich in Telgte eine Knieverletzung zugezogen und musste schon in Neuenkirchen passen. „Es besteht Verdacht auf Außenmeniskusriss“, berichtet der 09-Coach. „Da müssen wir jetzt erstmal abwarten.“ Dass Rechtsaußen Lena Hoffmann am Sonntag zwar mitmischen, aber aus beruflichen Gründen unter der Woche nicht trainieren kann, kommt erschwerend hinzu.

Die Voraussetzungen, unter denen die Grevenerinnen zu ihrem viertletzten Spiel in dieser Saison antreten, sind also nicht gerade die besten. Und dann wartet mit Sparta Münster auch noch ein richtig schwerer Gegner. Im Hinspiel ging das 09-Team als Sieger vom Feld, 30:23 lautete das Ergebnis. „Damals sind wir schlecht gestartet, haben in der zweiten Halbzeit dann aber ein paar Gänge hochgeschaltet“, erinnert sich Oana. Alle Erkenntnisse, die er in dieser Partie über den Gegner gewonnen hat, nützen ihm aber nicht mehr. „Es sind vier, fünf Spielerinnen dazu gekommen, durch die unser Gastgeber dann auch bessere Ergebnisse erzielen konnte.“ Die Verstärkungen haben sich bemerkbar gemacht. „Vor dem Spiel in Neuenkirchen habe ich gesagt, dass die Chancen für uns 60:40 stehen, diesmal ist es umgekehrt.“ Um den Sieg zu holen, müssen sich die Grevenerinnen vor allem in der Abwehr ins Zeug legen. „Und wir müssen natürlich ein Tor mehr werfen als unser Gegner“, meint der Coach.

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