TSV Ladbergen kann es aus eigener Kraft schaffen
Klassenerhalt ist machbar

Ladbergen -

Neun Niederlagen in Serie, Sturz in den Tabellenkeller. Lange Zeit sah es für den TSV Ladbergen in der Handball-Verbandsliga bitterböse aus. Nach zuletzt vier Siegen aus fünf Spielen sieht es wieder besser aus für die Mannschaft von Trainer Tobias Mateina. Vier Spieltage vor Ende der Saison hat sie es selbst in der Hand, den Klassenerhalt zu schaffen. Spannend bis zum Schluss dürfte es dennoch bleiben.

Mittwoch, 02.04.2014, 18:04 Uhr

Zuletzt gegen HSG Hüllhorst feierten Philipp Wüller, Jens Giesbert (hinten) und Co. einen eminent wichtigen Sieg. Vier Spieltag vor Ende der Saison sieht es im Kampf um den Klassenerhalt für den TSV Ladbergen sehr gut aus.
Zuletzt gegen HSG Hüllhorst feierten Philipp Wüller, Jens Giesbert (hinten) und Co. einen eminent wichtigen Sieg. Vier Spieltag vor Ende der Saison sieht es im Kampf um den Klassenerhalt für den TSV Ladbergen sehr gut aus. Foto: Alfred Stegemann

„Das wird ein heißer Kampf bis zum letzten Spieltag“, prophezeite Tobias Mateina bereits vor mehreren Wochen mit Blick auf den Kampf um den Klassenerhalt in der Handball-Verbandsliga. Nach dem verlorenen Heimspiel gegen Steinhagen mutmaßte der Trainer zwar, dass der TSV Ladbergen mit einer derartigen Leistung Abstiegskandidat Nummer eins sei. Doch seine Mannschaft hat sich gefangen, hat vier der letzten fünf Spiele gewonnen und alle Chancen, den Klassenerhalt aus eigener Tasche zu schaffen. Spannend bis zum Schluss dürfte es dennoch bleiben.

Das zeigt ein Blick auf das Restprogramm der direkten Konkurrenz im Tabellenkeller . Einen großen Schritt Richtung Ligaverbleib kann der TSV am kommenden Sonntag bei HSG Gütersloh machen, die den Klassenerhalt bereits in der Tasche hat. Insgesamt ist alles sehr eng beisammen im Tabellenkeller. Emsdetten ist der einzige Club aus der gefährdeten Region, der nur noch drei Spiele auszutragen hat. Rein theoretisch kann sich sogar Schlusslicht HSV Minden-Nord noch retten, sollte die Konkurrenz jeweils patzen. So gut wie gesichert ist der TV Verl mit 17 Punkten, der am Wochenende im direkten Duell gegen TuS Eintracht Oberlübbe endgültig alles klar machen kann.

Fakt ist, dass die beiden Tabellenletzten sicher absteigen werden. Der Drittletzte muss vermutlich ein Entscheidungsspiel gegen den Drittletzten der Staffel 2 absolvieren. Sollten aus der 3. Liga zwei West-Mannschaften in die Oberliga absteigen, müssten automatisch drei Clubs diese Klasse in Richtung Verbandsliga verlassen. Dann wiederum würden fünf Mannschaften aus den beiden Verbandsliga-Staffeln in den sauren Abstiegsapfel beißen.

Mit TSG Altenhagen-Heepen Bielefeld steht der erste West-Absteiger aus der 3. Liga bereits fest. Stark gefährdet ist auch der VfL Gladbeck, der drei Punkte hinter dem Viertletzten Neusser HV (Niederrhein) liegt. Es riecht also stark danach, dass die 3. Liga zwei Teams aus dem Westen verliert.

Das bedeutet für den TSV Ladbergen zwei Klassen tiefer, dass er den aktuell elften Tabellenplatz verteidigen muss, um ganz sicher zu gehen. Und es sieht gut aus. Drei Punkte rangieren die Heidedörfler vor dem Vorletzten Oberlübbe und zwei vor dem TV Emsdetten, wobei sie ein Spiel weniger ausgetragen haben als der TVE. Im direkten Vergleich mit den beiden ärgsten Konkurrenten liegt die Mannschaft von Trainer Tobias Mateina vorne. „Ja, wir können es schaffen“, ist deshalb auch er ganz zuversichtlich.

Dennoch bleibt es spannend bis zum letzten Spieltag. Nach den beiden „machbaren“ Aufgaben bei HSG Gütersloh und Schlusslicht HSV Minden-Nord warten zum Saisonfinale die Spitzenteams LIT Handball NSM 2 und TSG Harsewinkel auf den TSV Ladbergen.

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