Handball-Verbandsliga
Mateina führt den TSV zum Sieg

LAdbergen -

Als der TSV Ladbergen auf der Verliererstraße schien, griff Trainer Tobias Mateina selbst ins Geschehen ein. Am Ende kippte das Spiel in Gütersloh.

Sonntag, 06.04.2014, 20:04 Uhr

Jens Giesbert (Mitte) traf in Gütersloh sechs Mal aus dem Feld heraus, dazu kamen noch zwei verwandelte Siebenmeter. Der TSV siegte nach hartem Kampf mit 29:26
Jens Giesbert (Mitte) traf in Gütersloh sechs Mal aus dem Feld heraus, dazu kamen noch zwei verwandelte Siebenmeter. Der TSV siegte nach hartem Kampf mit 29:26 Foto: Luisa Derhake

Wenn Not am Mann ist, dann greift Tobias Mateina auch mal selbst ein. So auch am Sonntagnachmittag in Gütersloh . Dort sah schon alles nach einer Niederlage für den heimischen Verbandsligisten aus, da wechselte sich der Trainer des TSV Ladbergen selbst ein und sorgte so noch für die Wende. Der TSV gewann nach einem 12:15-Pausenrückstand noch mit 29:26. Wie wichtig der Sieg – der fünfte aus den letzten sechs Spielen – war, zeigt ein Blick auf die Tabelle. Denn die Konkurrenten im Abstiegskampf Eintracht Oberlübbe und der TV Emsdetten 2 gewann ebenfalls ihre Spiele und wären bei einer Ladberger Niederlage wieder dran gewesen.

„Nach 45 Minuten waren wir eigentlich schon tot“, meinte Tobias Mateina nach dem Spiel. Da lag seine Mannschaft in Gütersloh mit 18:22 zurück. Dann aber sein Ruck durch die Mannschaft gegangen und sie setzte zur Aufholjagd an. Beim 22:23 war man schon bis auf ein Tor herangegkommen, dann gelang der Ausgleich zum 25:25. Im Endspurt drehte der TSV das Spiel komplett und gewann mit 29:26. „Der Rest war nur noch Jubel“, beschrieb Tobias Mateina, der mit drei Toren einen nicht unwichtigen Anteil am Erfolg hatte. „Ich wollte ein Zeichen setzten“, begründete der TSV-Coach seine eigene Einwechselung. Und das ist ihm am Sonntag vortrefflich gelungen.

In der ersten Hälfte der Partie stand die TSV-Sieben gar nicht gut in der Deckung und bekam überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel. „Da haben wir auch immer wieder einfache Tore kassiert“, bemängelte Mateina später. „Wir waren da nicht richtig wach. Man merkte, dass wir nicht mehr im Rhythmus waren“, verwies Mateina auf die Pause zwischen den beiden letzten Spielen. In der zweiten Halbzeit habe die Mannschaft dann auf jeden Fall kämpferisch überzeugt, so der TSV-Coach.

Durch den Sieg in Gütersloh geht der TSV Ladbergen mit drei Punkten Vorsprung auf Oberlübbe beziehungsweise vier auf Emsdetten in die zweiwöchige Osterpause, bevor es eine Woche nach Ostern in die wohl spannende Endphase der Meisterschaftssaison geht. Es folgen dann noch die Spiele gegen Schlusslicht Minden-Nord, in Nordhemmern (1.) und zum Abschluss zu Hause am 10. Mai gegen den aktuell Tabellendritten TSG Harsewinkel. Da wäre es dann gut, ginge der TSV ohne Druck in dieses letzte Spiel für Tobias Mateina als Ladbergens Trainer.

►  TSV Ladbergen: Hruschka, Hakmann; J. Schröer (1), P. Schröer (4), Wüller (7), Sterz (4), Giesbert (8/2), Kotlewski (1), Schriewer (1), Mateina (3), König, F. Grass.

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