Handball: Damenderby in der Rotsporthalle
„Die Nervosität vor dem Spiel steigt an“

Ladbergen/Lengerich -

Zum ersten Mal stehen sich am Sonntag (16 Uhr Rottsporthalle) in einem Punktspiel die ersten Damenmannschaften des TSV Ladbergen und der HSG Hohne/Lengerich gegenüber. Bis auf wenige Ausfälle können beide Mannschaften mit nahezu kompletten Kader antreten.

Samstag, 18.10.2014, 08:10 Uhr

Laura Hannig (rechts) gehört zu einer Reihe von TSV-Spielerinnen, die schon das Trikot der HSG-Damen gestragen haben. Das macht das Derby morgen noch interessanter.
Laura Hannig (rechts) gehört zu einer Reihe von TSV-Spielerinnen, die schon das Trikot der HSG-Damen gestragen haben. Das macht das Derby morgen noch interessanter. Foto: Uwe Wolter

Vor dem Spiel sprachen wir mit beiden Trainern Matthias Kütz (TSV) und Dirk Suppelt (HSG).

Hat dieses Spiel einen anderen Stellenwert als „normale“ Spiele?

Matthias Kütz: Jedes Derby hat einen anderen Stellenwert. Lengerich und Ladbergen liegen direkt nebeneinander. Die Spielerinnen sind nervös, die Halle ist voll.

Dirk Suppelt: Es gibt zwei Punkte, die wollen wir uns holen. Aber für einige Spielerinnen ist es sicher schon etwas Besonderes.

In den Reihen des TSV stehen etliche ehemalige HSG-Spielerinnen. Macht das die Sache einfacher für den TSV bzw. für die HSG schwieriger?

Kütz: Ganz klar nein. Wir spielen nicht in einer Liga, in der man sagen kann, dass sich die Spielerinnen nach einem Jahr wer weiß wohin entwickelt haben. Die Spielerinnen sind alte Freundinnen, die jetzt vielleicht zeigen können, wer die bessere Mannschaft ist.

Suppelt: Ich denke nicht, denn die meisten Spielerinnen haben noch nicht zusammengespielt.

Wie gut kennen Sie die andere Mannschaft?

Kütz: In der aktuellen Saison habe ich die HSG noch nicht gesehen, ein paar Spielerinnen haben sich aber das HSG-Spiel gegen Ammeloe angesehen. im letzten Jahr haben wir auch einmal ein Testspiel gegeneinander bestritten.

Suppelt: Vor der letzten Saison haben wir einmal ein Testspiel bestritten, aber in dieser Saison habe ich es noch nicht geschafft, mir den TSV anzusehen.

Wie ist die Stimmung in der Mannschaft?

Kütz: Die Stimmung ist gut. Alle sind heiß und freuen sich auf eine volle Halle.

Suppelt: Die Stimmung ist sehr gut. Gegen Ammeloe haben zuletzt ein gutes Spiel gemacht. Man hat gesehen, dass es funktioniert.

Wie endet das Spiel?

Kütz: Ein Handballspiel dauert 60 Minuten. Wenn wir am Ende mit einem oder zwei Punkte dastehen, wäre ich sehr glücklich.

Suppelt: Ich hoffe, dass wir am Ende mit einem Tor vorne liegen. Dann bin ich zufrieden.

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