DKT: Bezirksligist SW Havixbeck gewinnt
Neues Jahr, erster Erfolg

Havixbeck -

Einen erfolgreicheren Start in das Handball-Jahr 2015 hätten sich die Spieler des Bezirksligisten SW Havixbeck nicht vorstellen können. Das Team von Trainer Martin Drewer triumphierte beim eigenen 37. Dreikönigsturnier in der Baumberg-Sporthalle und blieb in den vier Begegnungen ohne Punktverlust.

Sonntag, 04.01.2015, 17:01 Uhr

Souverän setzten sich Jan-Philipp Schürmann und seine Teamkollegen von SW Havixbeck gegen den TB Burgsteinfurt durch.
Souverän setzten sich Jan-Philipp Schürmann und seine Teamkollegen von SW Havixbeck gegen den TB Burgsteinfurt durch. Foto: Marco Steinbrenner

Einen erfolgreicheren Start in das Handball-Jahr 2015 hätten sich die Spieler des Bezirksligisten SW Havixbeck nicht vorstellen können. Das Team von Trainer Martin Drewer triumphierte beim eigenen 37. Dreikönigsturnier in der Baumberg-Sporthalle und blieb in den vier Begegnungen ohne Punktverlust. „Das ist ein schöner Erfolg und gleichzeitig auch ein Fingerzeig für den weiteren Saisonverlauf“, stellte der SWH-Coach nach der Siegerehrung klar. „Auch wenn wir schon neun Minuspunkte auf unserem Konto haben, wollen wir noch einmal angreifen.“

Den Grund für den souveränen Turniersieg hatte Drewer schnell gefunden. Die beiden Torhüter, Arndt Cassens und Dennis Krieger, erwischten am Samstag einen Sahnetag. Jeder Schlussmann stand bei zwei Partien zwischen den Pfosten. Für den Havixbecker Übungsleiter gab eine „geschlossene Mannschaftsleistung“ den Ausschlag für Platz eins. „Der Kader befindet sich leistungsmäßig auf einem Level. Ich habe zwölf gleichstarke Spieler zur Verfügung, sodass ich problemlos ein- und auswechseln kann.“

DKT: Männer 1-Turnier

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Die Gastgeber starteten mit einem souveränen 12:5-Sieg gegen den TB Burgsteinfurt , Bezirksligist aus der Parallelstaffel, in das Turnier. Auch der anschließende 11:8-Erfolg gegen die MTG Horst Essen (Landesliga) war nicht gefährdet. Deutlich umkämpfter verlief dagegen der Vergleich mit dem VfL Bardenberg. In Reihen des Landesligisten aus Aachen standen mit Adrian Michelmann und Julian Matt zwei Spieler, die bei der JSG Havixbeck/Roxel das Handball-ABC erlernt haben. Nach 18 Minuten setzte sich der spätere Gesamtsieger mit 6:5 durch. „Das war ein glücklicher Sieg“, gab Martin Drewer ehrlich zu. SWH-Schlussmann Cassens reagierte bei einem Tempogegenstoß und einem Wurf von der Linksaußenposition glänzend und hatte damit entscheidenden Anteil an den zwei Punkten.

Der Turniersieg wurde allerdings erst im zehnten und letzten Spiel entschieden. Neben SW Havixbeck hatte auch der Titelverteidiger, die Student Sunblockers, bis dahin noch keine Niederlage einstecken müssen. Allerdings kam die Hobby-Truppe, unter anderem mit ehemaligen Handballern aus Havixbeck (Lars Fischer, Matthias Kütz) und Nottuln (Joseph Allendorf, Sven und Jan Beulker) besetzt, gegen den VfL Bardenberg nicht über ein 11:11-Unentschieden hinaus. Gegen den TB Burgsteinfurt (15:6) und die MTG Horst Essen (10:8) waren zuvor mühelose Siege eingefahren worden.

In einem hochklassigen Endspiel behielt SW Havixbeck mit 10:8 die Oberhand und feierte anschließend lautstark den Gesamtsieg. Ausschlaggebend für den Erfolg sei, so Martin Drewer, die „schmale Bank“ des Vorjahressiegers gewesen. „Wir haben aufs Tempo gedrückt und am Ende verdient gewonnen.“ Sunblockers-Teamsprecher Lars Fischer konnte dem nicht widersprechen und blickte auf eine Partie zurück, „in der wir vier Minuten in Unterzahl spielen mussten. Das war mit spielentscheidend“.

Torhüter Sven Beulker hatte sich über eine Schiedsrichter-Entscheidung aufgeregt und musste ebenso für 120 Sekunden auf die Bank wie Lukas Albers. Fischer stellte sich daraufhin selbst in den Kasten. Matthias Kütz war zudem nicht mehr im Vollbesitz seiner Kräfte und musste aufgrund eines Krampfes kurz vor Schluss vom Feld. „Unsere Abwehr stand gegen Havixbeck gut“, analysierte Fischer. Zehn Gegentreffer in 18 Minuten seien „völlig in Ordnung“ gewesen. Dafür aber habe es im Angriff gehapert. „Wir haben vorne nichts mehr auf die Reihe bekommen.“ Joseph Allendorf stellte mit einem Augenzwinkern fest: „Bei mir wird mittlerweile die Luft schneller knapp.“

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