DKT: Frauen-Turnier
„Gar nicht so schlecht verkauft“

Havixbeck -

Die gute Laune hatten die Handballerinnen des Kreisligisten SW Havixbeck im Rahmen der Siegerehrung nicht verloren, auch wenn sie beim eigenen Turnier nur den letzten Platz belegt hatten.

Sonntag, 04.01.2015, 17:01 Uhr

Gegen die starke Konkurrenz musste auch die Havixbeckerin Christina Wolff Lehrgeld zahlen.
Gegen die starke Konkurrenz musste auch die Havixbeckerin Christina Wolff Lehrgeld zahlen. Foto: Marco Steinbrenner

Die gute Laune hatten die Frauen des Kreisligisten SW Havixbeck im Rahmen der Siegerehrung nicht verloren. Ansgar Kreuz , Leiter des 37. Dreikönigsturniers von SW Havixbeck, zeichnete die Spielerinnen der beiden Trainer Jan-Philipp Schürmann und Moritz Stumpe nicht nur für den sechsten Platz, sondern gleichzeitig auch als „Sieger der Herzen“ aus.

Gegen die sehr starke Konkurrenz konnten die Schwarz-Weißen zwar eine Menge Erfahrung sammeln, die Punkte holten jedoch die deutlich höherklassigen Gäste. Gleich im Eröffnungsspiel mussten sich die in der Kreisliga beheimateten SWH-Spielerinnen dem späteren Turniersieger und Verbandsligisten BSV Roxel mit 2:12 geschlagen geben. Es folgten weitere Niederlagen gegen Vorwärts Wettringen (3:11), SG Häver-Lübbecke (3:8), den SC Greven 09 II (4:10) und Avanti Wilkracht Glanerbrug (5:8). Gegen die Niederländerinnen bestand allerdings die Möglichkeit auf ein Erfolgserlebnis, doch wurden insgesamt vier Siebenmeter verworfen.

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„Körperlich und auch spielerisch waren die Unterschiede schon sehr deutlich“, erklärte Schürmann, dessen junge Truppe im Alter von 17 bis 25 Jahren Lehrgeld zahlen musste. Trotz des letzten Platzes habe sich das Team „gar nicht so schlecht verkauft.“ Die Spielerinnen hätten ihren Spaß gehabt. „Die Mannschaft ist komplett neu. Wir arbeiten weiter daran, dass das Gebilde zusammenwächst.“

In der Kreisliga geht in wenigen Tagen der Kampf um den Klassenerhalt weiter. Der erste Saisonsieg soll endlich eingefahren werden, denn bislang reichte es nur zu zwei Unentschieden. An der positiven Grundstimmung werde auch der letzte Platz beim Dreikönigsturnier nichts ändern.

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