Handball-Verbandsliga
TSV will Auswärtsfluch besiegen

Ladbergen -

„Das war ein echter Tiefschlag!“ Holger Wilke, Trainer des Handball-Verbandsligisten TSV Ladbergen hat das vergangenen Wochenende noch immer nicht richtig verarbeitet.

Freitag, 20.03.2015, 19:03 Uhr

Hans Feldkamp und Co. wollen am Sonntagabend in Rödinghausen endlich mal wieder ein Auswärtsspiel gewinnen. ES wäre der erste mit Trainer Holger Wilke.
Hans Feldkamp und Co. wollen am Sonntagabend in Rödinghausen endlich mal wieder ein Auswärtsspiel gewinnen. ES wäre der erste mit Trainer Holger Wilke. Foto: Alfred Stegemann

Nicht nur, dass er mit seinem TSV das Heimspiel gegen den TV Verl verlor, zuvor war dann auch noch das „dicke Ding“ aus Bielefeld vermeldet worden. Denn ausgerechnet Jöllenbeck II hatte mit einem knappen 27:26 Spitzenreiter Sundwig/Westig die erste Saisonniederlage zugefügt. Somit schmolz der Vorsprung der Ladberger auf die Bielefelder auf ein Pünktchen zusammen.

Diesen Vorsprung gilt es nun zu verteidigen. Dazu bedarf es am Sonntagabend eines Sieges in Rödinghausen . Doch dazu müsste endlich die schwarze Serie unter Trainer Holger Wilke durchbrochen werden. „Mit mir haben wir auswärts noch nichts geholt. Das muss jetzt endlich klappen. Die Hoffnung stirbt zuletzt“, sagt Wilke selbst dazu. „Langsam wird es eng!“

Das Spiel entbehrt nicht einer gewissen Brisanz. Nach der 21:29-Niederlage des CVJM am vergangenen Wochenende in Mennighüffen ist Rödinghausens Trainer Thomas Berg am Mittwochabend entlassen worden. Berg selber hatte immer wieder mit seinem Rücktritt kokettiert. Nun machte der Club Nägel mit Köpfen. „Zudem steht gegen Ladbergen ein Spiel gegen einen Gegner an, der versuchen wird, uns mit in den Abstiegskampf hineinzuziehen. Um der Mannschaft kurzfristig einen neuen Impuls zu geben, blieb uns deshalb keine andere Wahl als die Entlassung von Thomas Berg“, erklärte die sportliche Leitung Mario Stender und Michael Rieso. Letzter wird bis Saisonende den Trainerjob übernehmen.

Zurück zum TSV: Wilke fordert von seiner Sieben, dass sie die Chancen endlich besser nutzt und einfache Fehler vermeidet. „Auch die Rückwärtsbewegung müssen wir schnellsten verbessern“, erwartet er. „Wir müssen da besser aufpassen. Personell hat Wilke wieder mehr Alternativen. Nico Pötter und Julian Schröer sollten wieder an Bord sein.

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