SG Sendenhorst
Heimweste soll weiß bleiben

Sendenhorst -

Die Handballer der SG Sendenhorst sind in eigener Halle in dieser Saison bislang ungeschlagen. Das soll auch im Spitzenspiel gegen Rödinghausen auch so bleiben. Zudem müssen die Sendenhorster die Partie unbedingt gewinnen, um sich eventuell noch die Vizemeisterschaft in der Bezirksliga zu sichern.

Donnerstag, 23.04.2015, 17:04 Uhr

In Burgsteinfurt erwies sich die Abwehr der SG Sendenhorst doch als ein wenig bröckelig. Das soll sich im Heimspiel gegen den aktuellen Tabellenzweiten aus Rödinghausen wieder ändern.
In Burgsteinfurt erwies sich die Abwehr der SG Sendenhorst doch als ein wenig bröckelig. Das soll sich im Heimspiel gegen den aktuellen Tabellenzweiten aus Rödinghausen wieder ändern. Foto: Günter Saborowski

War´s das schon? Drei Spieltage vor Saisonende sind die Sendenhorster Handballer auf den fünften Tabellenplatz zurückgefallen. Sollte die Zoppa-Sieben diese Platzierung verteidigen, hätte sie eine Punktlandung hingelegt, denn exakt diesen fünften Rang hatte der Sendenhorster Coach als Ziel vorgegeben. Dennoch mischt sich derzeit ein klein wenig Enttäuschung in die Gesicherter der Sendenhorster, denn letztendlich wäre sogar mehr möglich gewesen.

Doch im Kampf um die Vizemeisterschaft , die eventuell zu einer Aufstiegsrelegation berechtigt, mussten die SG-Herren zuletzt Federn lassen, während die Konkurrenz ihre Hausaufgaben erledigte. So unterlagen die Zoppa-Schützlinge mit 32:34 beim Abstiegskandidaten in Burgsteinfurt . CVJM Rödinghausen , aktuell auf Rang zwei platziert und am Samstag zu Gast in der St.-Martin-Halle, setzte sich hingegen klar gegen die SpVg Steinhagen durch.

Aus diesem Grund müssen die Sendenhorster ihr Heimspiel unbedingt gewinnen, wollen sie den Saisonendspurt doch noch ein wenig spannend gestalten. Und die Chancen, zwei Punkte auf der Habenseite zu verbuchen, stehen ja auch gut. In eigener Halle sind die Sendenhorster nach wie vor ungeschlagen. Und diese makellose Bilanz soll am Samstag ausgebaut werden.

Die Damen der SG haben eine überaus schwere Aufgabe vor der Brust. Das Team von Trainer Gerd Terveer trifft auf den souveränen Tabellenersten aus Ibbenbüren. Ein Sieg käme schon einer Sensation gleich. Er wäre unter Umständen allerdings Gold wert. Der Vorsprung vor dem Tabellendrittletzten TB Burgsteinfurt beträgt derzeit zwei Punkte. Diesen Vorsprung wollen die Sendenhorster auch verteidigen, tragen die Drittletzten der drei Bezirksliga-Staffeln doch eine Abstiegsrelegation aus. Der TB Burgsteinfurt steht zwar gehörig unter Druck und trifft mit der HSG Ascheberg/Drensteinfurt auf ein Spitzenteam, doch auf Schützenhilfe wollen sich die Sendenhorsterinnen, wenn eben möglich, nicht verlassen und den Klassenerhalt aus eigener Kraft realisieren.

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