Dolberg vor Verbandsliga-Aufstieg
„Es ist nur noch ein Schritt“

Dolberg -

Eintracht Dolbergs Handballerinnen können am Sonntag den Aufstieg in die Verbandsliga perfekt machen. Einen Sieg bei Westfalia Hörde vorausgesetzt – und einen Patzer des Konkurrenten Hammer SC.

Samstag, 25.04.2015, 11:04 Uhr

Ganz knapp vor dem Ziel sind Kathi Hoppe und die Dolberger Handballerinnen. Nur noch ein Sieg gegen Westfalia Hörde muss her.
Ganz knapp vor dem Ziel sind Kathi Hoppe und die Dolberger Handballerinnen. Nur noch ein Sieg gegen Westfalia Hörde muss her. Foto: ms

Nun gut, für die Nachtschicht am Donnerstag nahm sich Dogan Aydogdu Urlaub , um beim Abschlusstraining seiner Mannschaft auch tatsächlich vor Ort sein zu können. Ansonsten aber beließ es der Coach der Handballerinnen von Eintracht Dolberg bei den gewohnten Abläufen in den letzten Trainingstagen und -stunden vor dem alles entscheidenden Meisterschaftsspiel bei Westfalia Hörde am Sonntag ab 13 Uhr.

„Bei mir kommt vor jeder Partie eine gewisse Grundnervosität auf, was ja auch nur förderlich ist für die Konzentration”, sagt Aydogdu, der unter der Woche jedoch kein Bedürfnis verspürte, auf den letzten Metern der Saison noch die Pferde scheu zu machen mit irgendwelchen Spezialmaßnahmen. „ Gegen Dortmund waren wir nervös genug , weil die nur einen Punkt hinter uns lagen”, sagt Rückraum-Ass Caroline Echtermann. Sie gibt sich vor dem Match in Hörde jedoch – ganz im Sinne ihres Trainers – cool: „Da kann man verlieren, aber wenn wir so spielen wie sonst, kann da eigentlich nichts anbrennen. Wir haben keine Angst, das zu verhauen.”

Respekt vor der sechstplatzierten DJK Westfalia haben sie im Dolberger Lager aber allemal. „Es ist wahrscheinlicher, dass die uns ein Bein stellen, als dass Hamm in Lünen verliert”, merkt Dogan Aydogdu an, dessen Team im Kampf um die Meisterschaft am Sonntagmittag einen Sieg vorlegen muss, um für alle Resultate des Abendspiels (18 Uhr) des punktgleichen Hammer SC gewappnet zu sein.

Seinem Ruf als Aufstiegskandidat wurde Hörde in dieser Saison zwar zu keiner Zeit gerecht, kassierte jedoch auch nicht eine wirklich deutliche Niederlage. Die dicksten Warnungen aber sind der Eintracht die Heimsiege der Westfalia über Bochum und – jetzt kommt’s – den Hammer SC. „Ich bin gespannt. Es ist nur noch ein Schritt. Aber es kann auch schon alles vorbei sein am Sonntag”, sagt Dogan Aydogdu und hofft natürlich genau das nicht.

Nicht mit von der Partie sind die Langzeitverletzten Aline Thier und Leonie Sahm. Die Spielberechtigung für Lara Gnatowski dürfte unterdessen am Sonntag vorliegen. Ein heißes Thema für die kommende Spielzeit ist Nicole Falk. Die Rückraumspielerin käme von der dritten Mannschaft der SG Hamm ins Lambertidorf.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3213637?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F193%2F4845665%2F4845674%2F
Soll der Marienplatz neu gestaltet werden?
Pro & Contra: Soll der Marienplatz neu gestaltet werden?
Nachrichten-Ticker