Handball: Bezirksliga
Deutliche Heimpleite für GW Nottuln

Nottuln -

Ohne Chance waren die stark ersatzgeschwächt angetretenen Bezirksliga-Handballerinnen der DJK Grün-Weiß Nottuln im Heimspiel gegen den Tabellendritten SV Adler Münster. Mit 15:24 (3:12) fiel die Pleite allerdings sehr deutlich aus, was Nottulns Trainer Stefan Nieborg ärgerte.

Montag, 14.03.2016, 13:17 Uhr

Auch Anne Tegtmeier steigerte sich nach der Pause. Für einen Punktgewinn kamen die Nottulnerinnen allerdings nie in Frage.
Auch Anne Tegtmeier steigerte sich nach der Pause. Für einen Punktgewinn kamen die Nottulnerinnen allerdings nie in Frage. Foto: Klaus Schulte

Ohne Chance waren die Bezirksliga-Handballerinnen der DJK Grün-Weiß Nottuln im Heimspiel gegen den Tabellendritten SV Adler Münster. GWN-Trainer Stefan Nieborg lebt mit seiner Mannschaft schon lange „von der Hand in den Mund“. Vier verletzte Stammspielerinnen sind so einfach nicht zu ersetzen. Und wenn dann noch mit Stefanie Gravermann die einzig torgefährliche Rückraumspielerin wegen einer Zerrung mit angezogener Handbremse spielen muss, ist die Niederlage erklärlich. Dass sie jedoch mit 15:24 (3:12) recht deutlich ausfiel, ärgerte den Nottulner Trainer dann doch: „Wenn ihr nicht an eure Grenzen geht, haben wir heute keine Chance“, mahnte er seine Spielerinnen beim Stande von 1:7 Mitte der ersten Hälfte. Bis zur Pause änderte sich jedoch wenig, weil die Münsteranerinnen sich problemlos Eins-gegen-Eins durchsetzen konnten.

Lediglich Torhüterin Nicole Diederichs erreichte Normalform und verhinderte einen noch deutlicheren Rückstand. Auffälligste Nottulnerin im Angriff war bis dahin Judith Schulz auf Rechtsaußen.

Nach dem Seitenwechsel machte der Tabellendritte weiter Druck im Rückraum und stellte die Nottulner Deckung damit vor große Probleme. Erst ein Weckruf von Steffi Gravermann, sich hier nicht „vorführen“ zu lassen, schaffte Abhilfe. Nun packten die Grün-Weißen in der Deckung entschlossener zu und trauten sich auch im Angriff endlich mehr zu. Das honorierten die Zuschauer, die die Mannschaft trotz des klaren Rückstandes unentwegt anfeuerten.

Das setzte besonders bei Anne Tegtmeier, Meike Eckhardt und Lea Heiman zusätzliche Kräfte frei und führte dazu, dass sie sich nach feinen Einzelleistungen ebenfalls in die Torschützenliste eintragen durften.

„Meine Mannschaft war kämpferisch heute nicht auf der Höhe“, bilanzierte ein nur mäßig enttäuschter GWN-Trainer Nieborg. „Die jetzt kommende Spielpause wollen wir nutzen, um uns zu sammeln. In drei Wochen werden wir dann hoffentlich mit einigen dann wieder genesenen Spielerinnen ein anderes Gesicht zeigen“, gab sich Nieborg zuversichtlich.

Am 10. April geht es mit dem Heimspiel gegen das Schlusslicht SC Falke Saerbeck weiter. Am letzten Spieltag wartet dann mit dem TSV Ladbergen der Tabellenneunte auf die Grün-Weißen.

GW Nottuln:

Stefanie Gravermann (4/3), Judith Schulz (4), Anne Tegtmeier (2), Lea Heiman (2), Meike Eckhardt (2) und Lena Ziemann (1).

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