Handball: Westdeutsche Meisterschaft
HLZ Ahlen ist heiß auf den nächsten Titel

Ahlen -

Westfalenmeister sind sie schon. Nun wollen die C-Jugend-Handballer des HLZ Ahlen auch Westdeutscher Meister werden. Vorher bekommen sie es im Halbfinale aber mit einem namhaften Gegner zu tun.

Donnerstag, 07.04.2016, 11:04 Uhr

Westfalenmeister sind sie schon. Nun wollen die C-Jugendlichen des HLZ Ahlen sich in den zwei Halbfinal-Vergleichen gegen Bayer Dormagen durchsetzen und ins Endspiel um die Westdeutsche Meisterschaft einziehen.
Westfalenmeister sind sie schon. Nun wollen die C-Jugendlichen des HLZ Ahlen sich in den zwei Halbfinal-Vergleichen gegen Bayer Dormagen durchsetzen und ins Endspiel um die Westdeutsche Meisterschaft einziehen. Foto: Lars Gummich

Ehre, wem Ehre gebührt: Am vergangenen Samstag wurde die männliche C-Jugend im Vorfeld des Oberliga-Spitzenspiels zwischen der Ahlener SG und LIT NSM für den Gewinn der Westfalenmeisterschaft ausgezeichnet. Von den Rängen in der Friedrich-Ebert-Halle gab es dafür donnernden Applaus.

So weit, so gut. Die Mannschaft von Martina Michalczik und Ludger Trost aber hat Lust auf mehr, ist heiß auf den nächsten Titel. Gut, dass sich schon bald Gelegenheit bietet. Im Halbfinal-Hinspiel um die Westdeutsche Meisterschaft empfängt das HLZ am Sonntagnachmittag um 16 Uhr den TSV Bayer Dormagen in der Friedrich-Ebert-Halle. Am Samstag, 16. April, steigt dann ebenfalls um 16 Uhr das Rückspiel.

Diesmal hat der Gegner im Rückspiel den Heimvorteil

Bislang hatten stets die Ahlener zuerst auswärts rangemusst und beim zweiten Vergleich dann den Heimvorteil. „Das ist diesmal anders. Ich hoffe, dass wir damit gut umgehen können“, sagt Martina Michalczik . Der Auftrag an ihre Jungs ist klar: In Ahlen sollen sie sich eine möglichst gute Ausgangsposition fürs Rückspiel verschaffen. Erfolgsgarant dafür könnte einmal mehr die stabile Deckung sein. „In der Abwehr haben wir schon viele Spiele gewonnen“, weiß die HLZ-Trainerin. Ihr Team steht meist sehr hoch, nimmt den Gegner früh in Empfang. Das soll auch gegen Bayer Dormagen ein probates Mittel sein. „Wenn sie den Ball haben, sind wir schon da“, kündigt Martina Michalczik an. Wohlwissend, dass diese Spielweise enorm kräftezehrend ist. Konditionell aber sieht sie ihr Personal auf einem Top-Level: „Durch die Pause in den Osterferien konnten wir noch mal Kräfte sammeln.“

Die Chancen auf den Einzug ins Finale taxiert Michalczik auf 50:50. Die Ahlener Übungsleiterin weiß nicht genau, welch ein Kaliber da auf ihre Sieben zurollt. Ein Video von Dormagen habe sie analysiert, dabei einen guten Torwart und einen groß gewachsenen Rückraum beobachtet. „Wenn man so weit kommt, dann ist man auch eine gute Mannschaft“, sagt sie mit Respekt vor dem Kontrahenten. Gleiches gilt aber natürlich auch für ihre Jungs.

Die werden im Vorfeld mit einem kleinen Mentaltraining – einer CD für Leistungssportler von Ralf Drevermann – nochmals an ihre Stärken erinnert. „Sie sollen sich ganz aufs Spiel fokussieren und das ganze Drumherum ausblenden“, wünscht sich Martina Michalczik.

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