Handball: Final-Rückspiel um Westdeutsche Meisterschaft
Martina Michalczik: „Alles ist machbar“

Ahlen -

Die C-Jugend des HLZ Ahlen geht mit einem Fünf-Tore-Rückstand in das Final-Rückspiel um die Westdeutsche Meisterschaft. Doch Trainerin Martina Michalczik brennt vor Ehrgeiz und Zuversicht – aus gutem Grund.

Freitag, 29.04.2016, 11:04 Uhr

Hat noch lange nicht aufgegeben: HLZ-Trainerin Martina Michalczik. Sie glaubt fest daran, dass ihre Mannschaft den Fünf-Tore-Rückstand aus dem Final-Hinspiel gegen Düsseldorf in eigener Halle aufholen kann.
Hat noch lange nicht aufgegeben: HLZ-Trainerin Martina Michalczik. Sie glaubt fest daran, dass ihre Mannschaft den Fünf-Tore-Rückstand aus dem Final-Hinspiel gegen Düsseldorf in eigener Halle aufholen kann. Foto: Lars Gummich

Das Final-Hinspiel beim ART Düsseldorf hat die männliche C1-Jugend des HLZ Ahlen mit 27:32 verloren. Und das, obwohl sie lange ebenbürtig war. Es gibt bessere Ausgangssituationen vor einem Rückspiel.

Doch vor dem zweiten und alles entscheidenden Vergleich am Samstag um 16 Uhr in der Friedrich-Ebert-Halle denkt Trainerin Martina Michalczik gar nicht daran, sich von Kleinmütigkeit fesseln zu lassen. Ehrgeizig und angriffslustig gibt sie sich. „Alles ist machbar“, sagt Michalczik. „Wir geben nicht auf“, verspricht sie. Und eins noch: „Für uns ist das die zweite Halbzeit.“

HLZ weiß einen Rückstand aufzuholen

Soll heißen: Nach den ersten 50 Minuten in der Landeshauptstadt hat ihre Mannschaft zwar einen Fünf-Tore-Rückstand aufzuweisen. Den aber glaubt Martina Michalczik locker wettmachen zu können. Eindrucksvolle Belege für diesen (Zweck-)Optimismus liefert ihr eigenes Team. Im Endspiel um die Westfalenmeisterschaft lagen ihre Jungs gegen die JSG NSM-Nettelstedt zwischenzeitlich mit vier Treffern hinten – um dann noch mit 25:20 zu gewinnen. Und im Halbfinale um die Westdeutsche Meisterschaft verloren die Ahlener gegen Bayer Dormagen ebenfalls den ersten Vergleich (31:33), um dem Gegner dann im Rückspiel in dessen Halle das Fell über die Ohren zu ziehen und mit 30:22 zu triumphieren.

„Die Jungs kennen es also, einem Rückstand hinterherzulaufen“, sieht Martina Michalczik in der Fünf-Tore-Hypothek keine ernsthafte Belastung. Dass die unglückliche Niederlage in Düsseldorf bleibenden Schaden hinterlassen hat, glaubt sie ebenfalls nicht. Gleich am Montag arbeiteten Trainer und Team gemeinsam per Video-Analyse das Geschehen auf.

Michalczik verspricht Leistungssteigerung

„Wir haben nicht die Leistung gebracht, die wir bringen können. Bei uns ist noch viel Potenzial vorhanden“, verspricht Michalczik. Dieses optimal zu nutzen, setzt voraus, dass ihre Mannschaft im Vergleich zum Hinspiel die Anzahl technischer Fehler reduziert und zugleich mental immer voll auf der Höhe ist. „Zum Ende hin haben wir in Düsseldorf kopflos gespielt“, hat Martina Michalczik registriert.

Konkret fordert sie „ein gutes Rückzugsverhalten, aktive Arbeit in der Abwehr und diszipliniertes und geduldiges Angriffsspiel, bei dem wir die 100-Prozent-Chance suchen“.

Mit dem eigenen Publikum im Rücken glaubt das HLZ an einen Heimsieg mit mindestens sechs Toren mehr als der Kontrahent. Fraglich ist allerdings der Einsatz von Mark Artmeier . Der zuletzt bärenstarke Rechtsaußen ist auf den Rücken gestürzt und hat dort Schmerzen.

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