Handball-Westdeutsche Meisterschaft der C-Jugend: HLZ Ahlen - ART Düsseldorf
HLZ Ahlen bleibt das Sahnehäubchen verwehrt

Ahlen -

Die männliche C1-Jugend des HLZ Ahlen verlor auch das Final-Rückspiel um die Westdeutsche Meisterschaft gegen den ART Düsseldorf. Zuvor jedoch erlebten die Zuschauer eine atemberaubende Partie.

Sonntag, 01.05.2016, 11:05 Uhr

Raus mit Applaus: Nach der Schlusssirene lassen sich Trainer und Spieler vom Publikum für eine tolle Saison feiern. Nur das Sahnehäubchen fehlte am Ende.
Raus mit Applaus: Nach der Schlusssirene lassen sich Trainer und Spieler vom Publikum für eine tolle Saison feiern. Nur das Sahnehäubchen fehlte am Ende. Foto: Lars Gummich

Die Enttäuschung währte nur wenige Augenblicke. Dann überwogen Stolz und Freude über das Erreichte.

Die männliche C1-Jugend des HLZ Ahlen hat zwar auch das Final-Rückspiel gegen den ART Düsseldorf mit 28:29 (12:13) verloren und musste damit dem Gegner alles in allem verdient zur Westdeutschen Meisterschaft gratulieren. Aber schon kurz nach der Schlusssirene tanzten die Spieler gemeinsam auf der Platte und feierten sich mit reichlich Beifall von den Rängen für eine großartige Saison, die sie mit der Westdeutschen Vize-Meisterschaft krönten. Nur das Sahnehäubchen blieb ihnen verwehrt.

Auf der Platte zählt nur eins: Tempo, Tempo, Tempo

Das hatte gleich mehrere Gründe. Zum einen, weil sich die Ahlener nach einer furiosen 3:1-Startführung schwer taten, im weiteren Verlauf die Lücken im Deckungsverbund der Gäste zu entdecken. Zum anderen, weil die ohnehin schon körperlich überlegenen Düsseldorfer mit David Jurisic eine sehr robuste Barriere aufboten, an der oft kein Vorbeikommen war.

Final-Rückspiel um die Westdeutsche Meisterschaft der C-Jugend: HLZ Ahlen - ART Düsseldorf 28:39

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In der mit rund 500 Zuschauern besetzten Friedrich-Ebert-Halle herrschte zudem ein enormer Lärmpegel, der die Kommunikation auf dem Feld quasi unmöglich machte. „Selbst bei einer Auszeit musste ich schreien, um überhaupt etwas vermitteln zu können“, berichtete HLZ-Trainerin Martina Michalczik .

Sie hatte ihren Jungs viel mit auf den Weg gegeben. Die Ahlener machten von Beginn an Tempo, Tempo, Tempo. Sie hatten schließlich einen Fünf-Tore-Rückstand aus dem Hinspiel (27:32) aufzuholen. Doch auch der ART drückte das Gaspedal voll durch. So begegneten sich zwei Mannschaften mit offenem Visier. Gerade in der ersten Hälfte ging es Schlag auf Schlag. Über 4:3 (7.) und 9:7 (17.) blieb das HLZ zunächst vorn.

Nach 20 Minuten kippt die Partie

Nach 20 Minuten aber hatten die Gäste beim 10:10 erstmals den Ausgleich geschafft. Nun vergab der ansonsten starke Mark Artmeier einen Siebenmeter zur erneuten Ahlener Führung. Die erzielte statt dessen Düsseldorf . Es war ein erstes Indiz, in welche Richtung die Partie nun kippen würde. Und so kam es auch. Der ART ließ sich den Vorsprung nicht mehr streitig machen, baute ihn nach dem Wechsel zwischenzeitlich gar auf bis auf 15:20 (35.) aus.

Dann aber waren die Gastgeber wieder in der Spur und kämpften sich mit einer nun vollends offensiven wie risikoreichen 3:3-Deckung eindrucksvoll bis auf 20:22 (40.) zurück. Von nun an blieben sie Düsseldorf permanent auf den Fersen. Für ein erneutes Überholmanöver fehlte ihnen jedoch die Kraft.

HLZ: Grabitz, Kurowski – Austermann (1), Depenwisch, Mohr, Supenkamp, Noack (1), Muer, Schröder (6/3), Wessel (5), Artmeier (9/3), Filthaut, Marquis (6), Schmidt

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