Handball: Saison-Vorbereitung
Ahlener SG erlebt rasante Stadtrallye

Ahlen -

Was machen drei Handballer in einem Geschäft für Brautmode? Und wieso übergeben sie Sascha Bertow später auch noch eine Blume? Die Antworten darauf liefert eine kuriose Stadtrallye der Ahlener SG.

Montag, 22.08.2016, 17:03 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 22.08.2016, 13:37 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 22.08.2016, 17:03 Uhr
Eine Aufgabe führte die ASG-Handballer auch zum Marktplatz und zu Ahlen Karibisch. Dort schauten Nesincan Celik, Carsten Funke und Thies Hülsbusch (von links) gleich mal auf einen Sprung vorbei.
Eine Aufgabe führte die ASG-Handballer auch zum Marktplatz und zu Ahlen Karibisch. Dort schauten Nesincan Celik, Carsten Funke und Thies Hülsbusch (von links) gleich mal auf einen Sprung vorbei. Foto: Ahlener SG

Wenn die Verpackung stimmt, kommt es auf den Inhalt manchmal gar nicht mehr so sehr an. Diesen Umstand hat sich Sascha Bertow zu Nutze gemacht. Der Trainer der Ahlener SG hat eine schweißtreibende Konditionseinheit als Stadtrallye deklariert.

Schon schnurrten seine Spieler und spulten die insgesamt rund 25 Kilometer zu Fuß und auf dem Rad ohne zu murren ab. „Die Jungs mussten ackern und hatten Spaß dabei – das war der Sinn des Ganzen“, war Bertow zufrieden. Zwei Wochen vor dem Saisonstart schickte er seine Belegschaft in sechs Dreier-Gruppen aufgeteilt auf Erkundungstour durch die Wersestadt.

Drei Aufgabenblöcke warten

Dabei steuerten die Spieler unter anderem das Kino, das Krankenhaus, einen Autohändler, einen Supermarkt, ein Brautmodengeschäft und den Baubetriebshof an. Darüber hinaus machten sie einen Abstecher zu Ahlen Karibisch auf dem Marktplatz. An jeder Station mussten sie eine Aufgabe erfüllen und ein Beweisfoto an Sascha Bertow und Thorsten Szymanski senden. Das Trainergespann wartete derweil an der Friedrich-Ebert-Halle und bereitete kleine Snacks zur Stärkung vor.

Handball: Stadtrallye der Ahlener SG

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Die Rallye war in drei Aufgabenblöcke unterteilt. Der erste und dritte war zu Fuß, der zweite mit dem Drahtesel zu bewältigen. Hatten sie die Aufgaben erledigt, mussten die Spieler zur Halle zurückkehren, um dort den nächsten Auftrag zu erhalten. Das Trio Ferdi Hümmecke, Kevin Wiegers und Sven Kroker stellte sich dabei am cleversten an. Sie besorgten in einem Discounter wie gewünscht nicht nur allerlei Krimskrams, sondern brachten Sascha Bertow von dort auch die geforderte Blume (aus Plastik) mit.

Sanktion durch die Jury

Die anderen Formationen pflückten diese noch frisch von der Wiese. Hümmecke, Wiegers und Kroker sparten sich die extra Arbeit und waren am schnellsten. Das aber ging zu Lasten der Gründlichkeit. Denn die Gruppe steuerte eine falsche Station an und ließ eine weitere gänzlich aus. Das sanktionierte die Jury Bertow/Szymanski mit einer Strafzeit, weshalb für Hümmecke, Wiegers und Kroker am Ende nur Platz drei heraussprang. Zweite wurden Michel Schäfer, Niklas Seifert und Jonas Vicari. Den Sieg aber sicherten sich Mattes Rogowski, Dimitry Stukalin und Marvin Michalczik. Sie erhielten als Belohnung einen Gutschein für einen trainingsfreien Tag.

Der war zwar nicht sonderlich schick verpackt. Dafür aber konnte sich der Inhalt sehen lassen.

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