Handball: Bezirksliga Herren
SG winkt die Aufstiegsrelegation

Sendenhorst -

Die Handballer der SG Sendenhorst hoffen als aktueller Tabellendritter der Bezirksliga-Staffel 2 noch auf den Aufstieg in die Landesliga. Sollte die Schwartz-Sieben die aktuelle Platzierung in der Bezirksliga verteidigen, winkt nach der regulären Saison die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation.

Donnerstag, 07.04.2016, 18:04 Uhr

Tina Erdmann trifft mit den Damen der SG Sendenhorst auf den SuS Stadtlohn. Mit einem Sieg können die Sendenhorsterinnen den Klassenerhalt endgültig festzurren.
Tina Erdmann trifft mit den Damen der SG Sendenhorst auf den SuS Stadtlohn. Mit einem Sieg können die Sendenhorsterinnen den Klassenerhalt endgültig festzurren. Foto: Vollenkemper

Das sieht mittlerweile schon wieder richtig gut aus. Die Sendenhorster Handballer haben ihr Zwischentief mit vier Niederlagen in Serie überwunden und sind auf dem besten Wege, ihren dritten Tabellenplatz in der Bezirksliga zu sichern. Und der würde unter Umständen die Tür zur Landesliga aufstoßen.

Der Spitzenreiter aus Altenhagen-Heepen ist uneinholbar davongeeilt. Auch der Drittvertretung des TuS Spenge dürfte die Vizemeisterschaft kaum noch zu nehmen sein. Doch da die Reserve des TuS bereits in der Landesliga beheimatet ist, wird die Dritte auch in der kommenden Saison in der Bezirksliga um Punkte kämpfen. Nutznießer dieser Konstellation ist schließlich der Tabellendritte und damit aktuell die Mannschaft von Trainer Andreas Schwartz . Sie würde in einer Aufstiegsrelegation gegen die Vizemeister der benachbarten Bezirksliga-Staffeln um einen möglichen Landesliga-Platz streiten. Ob der oder die Gewinner der Relegation dann tatsächlich aufsteigen, hängt allerdings von der Konstellation in den höheren Ligen ab. „Nach derzeitigem Stand der Dinge ermitteln die drei Vizemeister der drei Bezirksliga-Staffeln einen weiteren Aufsteiger“, erklärt Andreas Schwartz, der die Chance natürlich beim Schopfe packen möchte.

Drei Spieltage vor Ende der Saison haben sich die Sendenhorster Herren einen Vorsprung von drei Punkten vor den Teams aus Steinhagen , Bielefeld und Herford erkämpft. Nun geht es darum, diesen Vorsprung ins Ziel zu retten oder den TuS Spenge noch von Rang zwei zu verdrängen. Die Chancen stehen für die Sendenhorster recht gut. Die Schwartz-Sieben trifft am kommenden Samstag auf die HSG Gütersloh. Danach geht es zum TV „Friesen“ Telgte, ehe zum Saisonabschluss das Heimspiel gegen die SpVg Hesselteich ansteht. „Gegen Gütersloh wollen wir natürlich gewinnen. Schon im Hinspiel waren wir erfolgreich, zudem geht es für den Gast um nichts mehr“, sagt Andreas Schwartz, der aus dem Vollen schöpfen kann.

Die Herren der HSG Ascheberg/Drensteinfurt haben eine anspruchsvolle Aufgabe vor der Brust. Nach dem wichtigen Heimerfolg gegen den SuS Neuenkirchen geht es nun am Sonntag zum Tabellendritten HSG Hohne/Lengerich. Auch dort sollten die Hollenberg-Schützlinge nicht chancenlos sein. Schließlich dürfte das Selbstvertrauen nach dem letzten Heimsieg gegen den SuS angewachsen sein.

Die Damen der SG Sendenhorst sind so gut wie gerettet. Das Terveer-Team hat bereits 16 Punkte gesammelt und damit vier mehr als die Teams aus Ascheberg/Drenstreinfurt und Saerbeck am Tabellenende (beide zwölf). Gegen den SuS Stadtlohn wollen die Sendenhorsterinnen nun in eigener Halle letzte Zweifel beseitigen.

Prekär ist die Lage dagegen für die Damen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt. Nach jetzigem Stand der Dinge steigt der Tabellenletzte in die Kreisliga ab. Ein überraschender Sieg bei der starken DHG Ammeloe/Ellewick wäre für die Hollenberg-Sieben ein Meilenstein auf dem Weg zum Klassenerhalt. Am kommenden Wochenende geht es dann im Derby gegen die SG.

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