Handball: Verbandsliga 1
TSV Ladbergen feiert ersten Heimsieg, macht es aber spannend

Ladbergen -

Das war nichts für schwache Nerven. So richtig spannend gemacht hat es der TSV Ladbergen am Sonntagabend, ehe der erste Heimsieg in der Verbandsliga feststand. Mit 23:21 setzten sich die Heidedörfler gegen HSG Altenbeken/Buke durch. Nach einer ganz schwachen ersten Hälfte hatte es zur Pause danach nicht ausgesehen.

Sonntag, 13.11.2016, 00:11 Uhr

Mohamed Alkenane und Torhüter Tino Hakmann (hinten) waren gestern Abend die Sieggaranten für den TSV Ladbergen im Kellerduell gegen HSG Altenbeken/Buke.
Mohamed Alkenane und Torhüter Tino Hakmann (hinten) waren gestern Abend die Sieggaranten für den TSV Ladbergen im Kellerduell gegen HSG Altenbeken/Buke. Foto: Alfred Stegemann

War das die Trendwende? Mit 23:21 (6:10) setzte sich der TSV Ladbergen am Sonntagabend gegen die HSG Altenbeken /Buke durch und feierte den ersten Heimsieg , ein eminent wichtiger zudem. Mit diesem zweiten Saisonerfolg verließ die Mannschaft von Trainer Jens Großpietsch den letzten Tabellenplatz und machte deutlich, dass sie in der Verbandsliga konkurrenzfähig ist.

Zur Pause hätte aber wohl kaum jemand auf die Heidedörfler gesetzt. Nach einer erschreckend schwachen Leistung, insbesondere im Angriff, lagen die Hausherren mit 6:10 hinten. Bis dahin ließen sie jede Verbandsligatauglichkeit vermissen. „Dann muss man erstmals zurückkommen. Wie sich die Jungs in der zweiten Halbzeit in die Partie gekämpft haben, war beeindruckend“, zollte Trainer Jens Großpietsch seiner Mannschaft ein dickes Lob. Dabei hätte die sich in der Schlussphase beinahe selbst um den Lohn gebracht. Innerhalb von zwei Minuten (55. - 57.) verspielte sie einen Drei-Tore-Vorsprung. Nach einer Auszeit übernahmen die Hausherren dann aber wieder die Initiative.

Ursächlich für den 6:10-Pausenrückstand war eine ganz schwache Angriffsleistung. Neben zwei von Niklas Richter verwandelten Siebenmetern erzielte der TSV nur vier Feldtore. Den ersten Treffer markierten die Hausherren erst in der zwölften Minute mit dem neunten Angriff. Zahlreiche Abspielfehler und Fehlversuche brachten die Gäste immer wieder in Ballbesitz. Hätte Tino Hakmann nicht einen solch guten Tag erwischt, der Rückstand zur Halbzeit wäre noch deutlicher gewesen. Die Hausherren hatten große Probleme mit der kompakten 6:0-Deckung der Gäste. Die langen Jonas Schäfers, Michael Schadomsky und Yannic Raphael Hennemann bildeten einen Innenblock, den die Heidedörfler nicht imstande waren zu knacken.

Mit dem Seitenwechsel wendete sich das Blatt. Aufgrund größerer Laufbereitschaft hatte der TSV schon nach neun Minuten so viele Treffer erzielt wie im gesamten ersten Durchgang und schaffte erstmals den Ausgleich (12:12). Als Robin Dellbrügge in der 43. Minute die erste Führung erzielte (43.), blies der TSV endgültig zum Angriff.

Angeführt von einem nun überzeugenden Mohamed Alkenane zog der TSV auf drei Tore davon. Dennoch war Zittern bis zur Schlusssirene angesagt, da die Hausherren in vielen entscheidenden Szenen wieder zu leichtfertig agierten, letztlich sich die Butter aber nicht mehr Brot nehmen ließen. Und dann war Partie ohne Ende angesagt.

TSV Ladbergen: Hakmann - Richter (2/2), Wüller (5), Holdsch (4), Beckmann, J. Schröer (1), König, Alkenane (6/1), Pötter (3), Dellbrügge (2).

HSG Altenbeken/Buke: Stennes, Harst - Schröder, Gösmann (2), Werning (2), Schadomsky (4), Schäfers (1), Fornfeld (2), Grebe, Wiemann (2), Goeken, Hennemann (8/1).

Spielverlauf: 0:3, 2:3, 2:5, 3:5, 3:6, 5:6, 5:7, 6:7, 6:10 - Halbzeit - 7:10, 7:11, 9:11, 9:12, 12:12, 12:13, 14:13, 14:15, 16:15, 16:16, 17:16, 17:17, 20:17, 20:20, 22:20, 22:21, 23:21

Siebenmeter (5) : TSV (4), Richter verwandelt zweimal und einmal Alkenane, Alkenane scheitert einmal an Stennes; - HSG (1): Hennemann verwandelt

Zeitstrafen(12): TSV (6): Alkenane, Wüller, Pötter, Holdsch (3): - HSG (6): Hennemann (2), Schröder, Goeken, Wiemann, Schäfers.

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