Interview am Dienstag
Hamsen: „Wir hoffen auf ein Wiederholungsspiel“

Warendorf -

Hoch her ging es in der Schlussphase des Handball-Bezirksligaspiels zwischen der Warendorfer SU und Adler Münster (32:32). Die Gastgeber waren mit der letzten Schiedsrichterentscheidung der Partie nicht einverstanden und legten Einspruch gegen die Wertung ein. WN-Redakteur Wolfgang Schulz unterhielt sich mit WSU-Trainer Stefan Hamsen darüber.

Dienstag, 13.12.2016, 07:12 Uhr

Stefan Hamsen
Stefan Hamsen Foto: René Penno

Wie haben Sie die letzten Sekunden erlebt?

Hamsen : Wir kassieren fünf Sekunden vor dem Ende den Ausgleich, dann irritiert ein Münsteraner – ohne jedoch den Ball zu berühren – unseren Spieler, der im Mittelkreis den Pass des Torwarts fangen will, das münstersche Tor ist leer. Unser Spieler fängt den Ball, doch der Schiedsrichter ist auch irritiert und pfeift das Spiel erst eine Sekunde vor dem Ende wieder an. Für uns zu spät, um noch ein Tor zu erzielen.

Was hätte der Schiri machen müssen?

Hamsen: Die Regel sagt, dass bei solch einem Fall in den letzten 30 Sekunden des Spiels eine Rote Karte und ein Siebenmeter folgen. Die Frage ist nur, ob eine Ballberührung vorliegen muss oder das Irritieren des Gegenspielers reicht.

Sie haben anschließend Protest eingelegt.

Hamsen: Genau. Zum ersten Mal in meiner Laufbahn, und dann auch noch gegen die Entscheidung eines Schiedsrichters, mit dem ich einige Jahre zusammen in Everswinkel gespielt habe und mit dem ich mich bestens verstehe. Der Sendenhorster Martin Kleikamp hat bis zu dieser Szene super gepfiffen. Schon deshalb hat mir dieser Einspruch eine unruhige Nacht beschert.

Was erhoffen Sie sich von dem Einspruch?

Hamsen: Ein Wiederholungsspiel . Schließlich können wir jeden Punkt gut gebrauchen, da uns die Verfolger eng auf die Pelle gerückt sind.

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