Handball: 2. Bundesliga
Stephan Just neuer Trainer beim ASV Hamm

Hamm -

Zweitligist ASV Hamm-Westfalen hat rund eine Woche nach der Freistellung von Trainer Niels Pfannenschmidt dessen Nachfolger präsentiert: Ex-Spieler Stephan Just übernimmt demnach die abstiegsbedrohte Truppe mindestens bis zum Saisonende. Ob es auch darüber hinaus eine Zusammenarbeit gibt, steht noch nicht fest.

Dienstag, 14.02.2017, 16:02 Uhr

Einen Nachfolger gefunden hat ASV Hamms Geschäftsführer Franz Dressel (links). Stephan Just übernimmt die Handballer als Trainer vom freigestellten Niels Pfannenschmidt.
Einen Nachfolger gefunden hat ASV Hamms Geschäftsführer Franz Dressel (links). Stephan Just übernimmt die Handballer als Trainer vom freigestellten Niels Pfannenschmidt. Foto: ASV Hamm

Mit der Vorstellung von Stephan Just als Nachfolger des in der Vorwoche freigestellten Trainers Niels Pfannenschmidt beendete Handball-Zweitligist ASV Hamm-Westfalen die vielfältigen Spekulationen. Der 37-jährige ehemalige Nationalspieler ist in der Vorsaison noch selbst für ein Jahr Spieler bei den Westfalen gewesen, kennt die meisten Akteure auf der Platte aus dieser Zeit.

„Mit Stephan haben wir für den Kampf um den Klassenerhalt eine sehr gute Lösung gefunden. Von den fünf möglichen Kandidaten bot er das beste Gesamtpaket. Er kennt die Mannschaft und das Umfeld. Er wird sich hier nicht eingewöhnen müssen. Und er kennt die Liga. Wir sind überzeugt, dass wir mit Stephan den Abstiegskampf erfolgreich bestreiten werden“, betonte Geschäftsführer Franz Dressel. Dieser betonte, er habe zuvor mit mehreren Kandidaten gute Gespräche gehabt.

Lösung zunächst bis Sommer

Juist ist zunächst bis Sommer verpflichtet und soll die Hammer vor dem Abstieg in die 3. Liga bewahren. Was danach kommt, steht noch nicht fest. Man werde nun die kommenden Monate nutzen, um die Optionen ab Sommer auszuloten und frühzeitig für alle Beteiligten für Klarheit zu sorgen, heißt es von Seiten des Vereins. „Wichtig ist, dass Stephan von allen Beteiligten die volle Unterstützung hat“, so Dressel. Ob dieses Vertrauen eine mögliche Verlängerung im Sommer beinhaltet, ließ er offen. „Das erste Ziel ist der Klassenerhalt. Parallel werden wir selbstverständlich eine Lösung anstreben, mit der wir unsere Zukunftspläne erfolgreich umsetzen.“

Für Stephan Just ist es die erste Trainerstation in alleiniger Verantwortung bei einer Seniorenmannschaft. Beim ASV hatte er in der Vorsaison bereits die A-Jugend betreut, aktuell absolviert er die A-Lizenz-Ausbildung. „Ich freue mich über das Vertrauen, dass die Verantwortlichen hier in mich setzen. Gemeinsam werden wir den Klassenerhalt schaffen, davon bin ich überzeugt“, so Just, der das Engagement als Chance sieht. Dass der ASV im Trainerbereich sein erstes Engagement ist und er mit vielen Spielern noch zusammengespielt hat, sieht Stephan Just nicht als Problem sondern als Vorteil an. „Die Mannschaft hat gegen Saarlouis gezeigt, zu welchen Leistungen sie in der Lage ist. Und alle Spieler wissen jetzt ganz genau, worum es geht. Das wird kein Problem. Ich kenne die meisten Spieler gut, es wird keine Eingewöhnungsschwierigkeiten geben – auf beiden Seiten“, so Just.

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