Handball: Relegation um den Verbleib in der Landesliga
Bitterer Gang in die Bezirksliga für Eintracht Dolbergs Herren

Dolberg -

Beschönigungen sind Thomas Steinhoffs Sache nicht. Deshalb versuchte der Dolberger Handball-Coach auch gar nicht erst, jemand anderen als Schuldigen für den Abstieg auszumachen. „Wir haben es trotz zweier Heimspiele nicht geschafft, uns durchzubeißen“, sagte er. Nun steht für die Eintracht der Gang in die Bezirksliga an. Immerhin: Eine positive Nachricht gibt es bereits.

Dienstag, 30.05.2017, 05:05 Uhr

Schnell in die Spur will Thomas Steinhoff mit den abgestiegenen Dolberger Handballern.
Schnell in die Spur will Thomas Steinhoff mit den abgestiegenen Dolberger Handballern. Foto: ms

Als „bitter“ bezeichnet Dolbergs Handball-Trainer Thomas Steinhoff den nun endgültigen Abstieg seiner SVE-Herren aus der Landesliga . Wie berichtet hatte die Eintracht auch ihr drittes Relegationsspiel gegen den TuS Eintracht Oberlübbe verloren , wenngleich knapp mit 28:29. Somit waren die Dolberger im Duell der vier Mannschaften nur gegen den Letmather TV siegreich. Am Sonntag hatte sich der SC DJK Everwinkel gegen eben diesen Letmather TV mit 29:25 durchgesetzt und schob sich aufgrund des besseren Torverhältnisses noch vor Oberlübbe (beide 4:2 Punkte).

Steinhoff: „Haben es in der Saison vermasselt“

„Glückwunsch an Everswinkel. Wer es geschafft hat, der hat es auch verdient“, gratulierte Steinhoff artig. Seine Sieben habe es dagegen trotz des Vorteils zweier Heimspiele nicht geschafft. „Jetzt müssen wir den bitteren Weg in die Bezirksliga eben gehen“, nahm es der Coach gelassen. Zumal der Abstieg nicht ganz unerwartet gekommen sei. „Wir haben es nicht in der Relegation, sondern in der Saison vermasselt“, befand der Trainer.

Neustart in der Bezirksliga

Die aufzuarbeiten, sieht er als seine Aufgabe der kommenden Wochen an, bevor es dann schon im Juli in die Vorbereitung für die neue Spielzeit geht. Dafür kann Steinhoff mit dem Großteil seines bisherigen Personals planen. Zwar haben Michael Griese, Stephan Bergmann und Adrian Heißt aus beruflichen oder familiären Gründen ihren Abschied angekündigt. „Das Groß der Leistungsträger bleibt aber beisammen“, so Steinhoff.

Auch der erste Neuzugang steht fest. In Marco Tittmann wurde ein in Dolberg wohnender Berufssoldat für Halbrechts verpflichtet, der auch noch zur seltenen „Gattung“ der Linkshänder zählt.

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