Handball: 3. Liga
Ahlener SG kraxelt hoch hinaus in Winterberg

Ahlen -

Es kann ja nicht immer Sommerpause bleiben. Am Mittwoch beginnt für die Drittliga-Handballer der Ahlener SG mit einem Testspiel die heiße Phase der Saisonvorbereitung. Vorher nutzte Coach Sascha Bertow aber noch die Gelegenheit, um sein Team bei einem Wochenende mit viel Spaß zu einem solchen zusammenzuschweißen.

Montag, 31.07.2017, 05:07 Uhr

So lässt sich’s leben: Standesgemäß wird Co-Trainer Thorsten Szymanski von Niklas Seifert (links) und Ferdi Hümmecke ein Stück des Weges getragen. Sichtlich Spaß hatte auch Mattes Rogowski zwischen den Baumwipfeln.
So lässt sich’s leben: Standesgemäß wird Co-Trainer Thorsten Szymanski von seinen Spielern ein Stück des Weges getragen. Natürlich nur zum Spaß. Foto: Ahlener SG

Bald ist Schluss mit lustig bei der Ahlener SG . Denn am Mittwoch beginnt mit einem nicht öffentlichen Testspiel gegen Hamms Zweite der Ernst des (Handballer-)Lebens. Und schon am Tag danach geht es für den Drittligisten ins Trainingslager im luxemburgischen Differdingen, wo zwei Testspiele und täglich drei harte Einheiten das Programm bestimmen werden. Vorher gönnten sich die Handballer aber noch eine gehörige Portion Spaß beim Teambuilding-Wochenende in Winterberg.

„Es ist wichtig, dass die Jungs nach der kurzen Pause wieder zueinander finden und auch etwas Abwechslung bekommen“, sagt Sascha Bertow . (Nicht nur) In diesem Sinne wertete der Trainer das komplette lange Wochenende als Erfolg. Denn eine Einheit der etwas anderen Art hatte er seinen Jungs schon am Tag vor der Abreise nach Winterberg beim ehemaligen Box-Weltmeister Norbert Nieroba verordnet. In Winterberg angekommen tauschte seine Mannschaft die Handschuhe gegen Bowlingschuhe.

Für den Freitag sollte es das gewesen sein, schließlich war der Samstag auch vollgepackt genug. Nach dem gemeinsamen Frühstück ging es gleich zum Erlebnisberg Kappe, einen Kletterwald. „Wir waren vor Jahren schon einmal da. Diesmal habe ich extra die Radtour etwas verkürzt, damit wir hin können“, so Bertow.

Teambuilding der Ahlener SG in Winterberg

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Offenbar eine gute Idee, denn bei der Kraxeltour in luftiger Höhe hatte seine 20-köpfige Reisegruppe sichtlich Spaß. Fünf Stunden mit dem Rad durch die Berge zu kurven blieb den Ahlenern dennoch nicht erspart.

Zur Belohnung gab es dann abends eine kräftige Mahlzeit vom Grill und ein Sonderlob vom Trainer. Denn der war mit dem Fitnessstand seines Teams zu diesem frühen Zeitpunkt der Vorbereitung sehr zufrieden. „Ich war positiv überrascht, wie weit alle sind. Konditionell und von der Kraft her waren sie gut beieinander. Da mache ich mir zurzeit keine Sorgen“, so Bertow.

Beim abendlichen Abschluss wurden zudem die Neuen im Team eingeführt. Dieses Mal mit einer Version von „Schlag den Raab“, bei der sie in acht Spielen gegeneinander antraten.

Mit dabei auch Jens Hunkemöller, der aber gar kein bisher noch nicht bekannter Zugang bei der Ahlener SG ist, sondern weiterhin Spieler bei der SG Sendenhorst und der das auch (bis auf Weiteres) bleibt. Hunkemöller soll aber zukünftig einmal pro Woche bei den Ahlenern mittrainieren. „Er ist noch sehr jung und hat eine Menge Talent. Das möchte ich fördern“, lobt Bertow den Linksaußen mit Baujahr 1994. „Wir hatten die Idee, ihn zu verpflichten. Dann hat es sich mit Nick Steffen positiv entwickelt. Aber vielleicht brauchen wir ja nächstes Jahr einen Linksaußen“, so der ASG-Trainer.

Das liegt natürlich noch in der Ferne. Die nähere Zukunft dagegen bringt nun das Trainingslager in Differdingen mit deutlich verschärftem Arbeitsprogramm. „Die Jungs kennen das ja schon“, sagt Coach Sascha Bertow ganz entspannt. Irgendwann ist halt mal Schluss mit lustig. . .

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