Handball: Damen-Landesliga
Wende bringt gutes Ende für Ahlener SG gegen die SG Ruhrtal

Ahlen -

Die Ahlener SG bleibt Tabellenführer in der Landesliga. Vor dem letztlich deutlichen Heimsieg gegen die SG Ruhrtal geriet sie aber ein ums andere Mal mächtig ins Schwitzen.

Sonntag, 12.11.2017, 16:11 Uhr

Erleichterung machte sich nach der Schlusssirene bei der Ahlener SG breit. Die Mannschaft von Dogan Aydogdu hatte es unnötig spannend gemacht.
Erleichterung machte sich nach der Schlusssirene bei der Ahlener SG breit. Die Mannschaft von Dogan Aydogdu hatte es unnötig spannend gemacht. Foto: Lars Gummich

Zwar besiegte die Ahlener SG die SG Ruhrtal letztlich mit 24:16. Der Arbeitstag von Luisa Holtmann fiel an diesem Nachmittag jedoch ziemlich kurz aus. Nach nur acht Minuten musste die Ahlener Torhüterin den Platz für Marion Buschkötter räumen und verfolgte den Rest des Heimspiels gegen die SG Ruhrtal von der Bank aus.

Die ASG tat sich gegen den Tabellenneunten zu Beginn des Spiels sichtlich schwer. Rasch lag das Team von Trainer Dogan Aydogdu mit 3:6 zurück. „Woran es gelegen hat, weiß ich nicht genau. Vielleicht haben wir den Gegner ein wenig unterschätzt“, so der ASG-Coach. Nach dem frühen Wechsel im Tor rafften sich die Ahlenerinnen wieder auf und kamen besser in die Partie.

Früher Wechsel im Tor

Aydogdu machte nach den 60 Minuten jedoch deutlich, dass die Wende keinesfalls nur auf die Auswechslung von Holtmann zurückzuführen gewesen sei. „Marion hat jedoch stark gehalten. Deswegen habe ich sie auch auf dem Feld gelassen“, lobte er Torhüterin Buschkötter.

Die ASG stand nach den holprigen Anfangsminuten nun besser in der Abwehr und erspielte sich aus der gut stehenden Deckung heraus einfache Tore. Die Leistungssteigerung führte zu einem Fünf-Tore-Vorsprung für die Gastgeberinnen, die die sie mit in die Pause nahm (13:8). Nach dem Seitenwechsel machte der Tabellenführer zunächst da weiter, wo er vor der Halbzeit aufgehört hatte. Die stark aufspielende Jessica Bruland sowie Amelie Gorden und Marie Deventer schraubten das Ergebnis mit ihren Treffern auf 17:9 hoch.

Weiterer Knacks

„Danach gab es wieder einen kleinen Knacks in unserem Spiel“, wie Dogan Aydogdu feststellen musste. Ruhrtal kämpfte sich heran und verkürzte den Abstand 15 Minuten vor Schluss auf drei Tore (18:15). Zwar konnten die Gäste den Spieß nicht mehr umdrehen, der ASG-Trainer hatte sich von dem Auftritt seiner Spielerinnen im Vorfeld jedoch deutlich mehr erhofft.

„Wir müssen einfach konzentrierter agieren. Aber wir haben ein junges Team und arbeiten an unseren Schwächen. Wir sind auf einem guten Weg“, nahm Aydogdu seine Sieben in Schutz. Seine Mannschaft bleibt damit auch nach dem siebten Spieltag Spitzenreiter.

ASG: Holtmann, Buschkötter – Bruland (8), Pumpe (1), Exner (2), Klement (4), Dodt, Deventer (2), Gorden (1/1), C. Fitzek (3/1), Thiel (1/1), S. Fitzek (2).

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