Handball: Landesliga
Westfalia verfällt gegen Havixbeck in Hektik und gibt Punkt ab

münster -

Der Heimsieg gegen den überraschend starken Neuling war zum Greifen nah für Westfalia Kinderhaus. Doch in der Schlussphase gab der Gastgeber einen Drei-Tore-Vorsprung noch aus der Hand und musste sich mit einem 29:29 begnügen.

Sonntag, 26.11.2017, 13:11 Uhr

Sechs Treffer erzielte Niclas Elting (r.), hier im Duell mit Havixbecks Jonas Lügering. Es war vorerst sein letztes Spiel. Der Rechtsaußen verabschiedet sich nach Köln.
Sechs Treffer erzielte Niclas Elting (r.), hier im Duell mit Havixbecks Jonas Lügering. Es war vorerst sein letztes Spiel. Der Rechtsaußen verabschiedet sich nach Köln. Foto: Heimspiel/Mario Lacroix

Keinen Vorwurf machte Sebastian Dreiszis seinem Spielmacher Frederik Aleff , der in der Schlussphase der gerechten 29:29 (15:13)-Punkteteilung gegen SW Havixbeck den letzten nennenswerten Wurf versemmelte. Der Trainer war froh, dass beim Stand von 29:28 überhaupt noch ein Spieler von Westfalia Kinderhaus Verantwortung übernehmen wollte. Das Team war nicht zum ersten Mal während seiner Amtszeit in Hektik verfallen.

Nach dem Unentschieden im Heimspiel gegen Ladbergen sahen die Zuschauer in Kinderhaus erneut einen unnötigen Punktverlust. Im ersten Durchgang agierten die Hausherren mit Biss und Spielwitz, etwa beim klasse Heber von Max Scholz-Sadebeck zum 13:11. Den Zwei-Tore-Vorsprung hielt Kinderhaus bis zur Halbzeit und baute die Führung aus, weil Torsteher Eike Reichardt gegen Christian Mühlenkamp und Jonas Lügering starke Paraden zeigt. Gäste-Coach Martin Drewer tauschte Stammkeeper Arndt Cassens dagegen aus, weil der so gut wie nichts zu fassen bekam. Wenn das Dreiszis-Team seine Angriffe vernünftig durchspielte oder wie Swen Bieletzki mit einer schicken Finte das 28:24 warf, sah Havixbecks Deckung schlecht aus.

Das 29:26 durch den beherzt kämpfenden Michael Dreskornfeld war jedoch das letzte Tor der Westfalia . Aleff wirkte körperlich angeschlagen, Lars Schulze Dieckhoff fing zwar einen Gegenangriff der Havixbecker ab, blieb nach vorne jedoch blass. Zwei Minuten vor dem Ende – die Hausherren führten mit einem Tor – nahm Dreiszis eine Auszeit. Dann leistete sich Aleff den Fehlwurf, der Ball wurde wild durch beide Reihen geflippert, ehe Reichardt gute 30 Sekunden vor der Sirene gegen Moritz Stumpe chancenlos war (29:29). Die finale Wurfposition sollte Dreskornfeld bekommen, doch der blieb nach einem strittigen Einsatz seines Gegenspielers liegen. Immerhin kam Havixbecks Anspiel auf den freien Max Beumer nicht an. Der Block stand – und damit auch das zweite Remis des so schwerfällig gestarteten Rangsiebten. Tore Westfalia: Aleff (7), Elting (6), Siering (5), Dreskornfeld (4), Scholz-Sadebeck (3/1), Bieletzki (2), Dudenhausen (1), Schulze Dieckhoff (1)

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