Interview am Dienstag
Stefan Hamsen: „Rückfahrt dauerte fünf Stunden“

Warendorf -

Das war ein ganz bitteres Wochenende für Warendorfs Handballtrainer Stefan Hamsen: Am Samstag verlor sein Bezirksligist durch das 28:31 in Neuenkirchen die Tabellenführung, am Sonntag erlebte der bekennende FC-Fan live die 3:4-Heimschlappe seiner Kölner gegen Freiburg. WN-Redakteur Wolfgang Schulz unterhielt sich mit Hamsen über das schwarze Wochenende.

Dienstag, 12.12.2017, 08:12 Uhr

Stefan Hamsen
Stefan Hamsen Foto: Böckmann

Welche Niederlage tut denn mehr weh, die der WSU oder die des 1. FC Köln ?

Hamsen : Das sehe ich differenziert. Meine Handballer haben bei weitem nicht so schlecht gespielt wie Kölns Fußballer. In Neuenkirchen haben in einem ausgeglichenen Spiel Kleinigkeiten den Ausschlag gegeben. Am Ende haben die Gastgeber verdient gewonnen, weil wir schlechter verteidigt haben.

Was eigentlich die Stärke der WSU ist.

Hamsen: Genau. Normalerweise legen wir mit unserer Abwehrleistung den Grundstein zum Erfolg. Die Vorstellung vom Samstag bleibt hoffentlich eine Ausnahme. Sie wurde mit der ersten Saisonniederlage bestraft.

Sind Sie ansonsten mit 16:4 Punkten und Rang drei zufrieden?

Hamsen: Ja, das ist eine gute Zwischenbilanz. Wir gehören auf jeden Fall zu den vier bis fünf Teams, die sich um die beiden Aufstiegsplätze streiten – und wir spielen hoffentlich bis zum Ende oben mit. Vor der Saison hatte ich damit gerechnet, dass die Liga noch etwas ausgeglichener ist.

Noch einmal nach Köln: Wie klappten denn An- und Abreise bei dem Schneechaos?

Hamsen: Die Hinfahrt war okay, zurück hat die Autofahrt satte fünf Stunden gedauert.

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