Handball: Bezirksliga
Stefan Hamsen verlängert bei der Warendorfer SU

Warendorf -

Beide Seiten mussten nicht lange überlegen, Bezirksligist Warendorfer SU stellte zügig die Weichen für die neuen Saison. Nur die Liga ist noch offen.

Freitag, 05.01.2018, 10:01 Uhr

Stefan Hamsen sagt auch in der kommenden Saison, wo es bei der WSU lang geht. Hier gibt er Pascal Nitsche einen Tipp.
Stefan Hamsen sagt auch in der kommenden Saison, wo es bei der WSU lang geht. Hier gibt er Pascal Nitsche einen Tipp. Foto: René Penno

Die Vertragsverlängerung zwischen den Feiertagen war auch diesmal nur eine Formsache. „Wir waren uns ziemlich schnell einig“, verrieten WSU-Handballchef Christian Baggeroer und Trainer Stefan Hamsen , der den Bezirksligisten seit genau zwei Jahren trainiert.

„Stefan macht die Arbeit super, die Jungs kommen gut mit ihm zurecht. Und der sportliche Erfolg spricht auch für ihn“, weist Baggeroer auf die Tabelle hin. Da nimmt die Sportunion mit nur einem Punkt Rückstand auf die Führenden aus Vreden und Gronau den dritten Rang ein. „Schließlich steigen zwei Mannschaften auf, da stehen unsere Chancen gar nicht so schlecht“, ergänzt Baggeroer.

Aufstieg ist kein Muss

„Ein absolutes Muss ist der Aufstieg allerdings nicht, wir machen uns da keinen Druck. Allerdings hoffe ich ganz stark, dass wir bis zum Saisonende ganz oben mitmischen und nicht wie in der Vorsaison nachlassen“, wünscht sich Hamsen.

Eine Tatsache spricht aus Hamsens Sicht ganz deutlich für die Verlängerung des Vertrags: „Die tolle Trainingsbeteiligung ist in der heutigen Zeit das größte Gut des Trainers. Am Dienstag waren zum Auftakt nach zwei Wochen Pause 16 Spieler da. Da im Augenblick niemand verletzt ist, gehen wir am 14. Januar gut gerüstet in das Spiel beim TV Kattenvenne“, schätzt Hamsen. Am kommenden Dienstag steht noch ein Test beim Landesligisten TSV Ladbergen an. „Die beiden letzten Hinrundenspiele in Kattenvenne und daheim gegen Gronau sind nicht von Pappe, da müssen wir gut vorbereitet sein.“

Auch die Spieler bleiben

Natürlich hat der Coach der WSU nicht verlängert, ohne sich vorher seiner Schützlinge versichert zu haben. „Es sieht so aus, als würden auch in der neuen Saison alle Spieler bei uns bleiben – egal in welcher Liga. Zwei oder drei Fragezeichen gibt es immer, aber nur aus beruflichen Gründen. Den Verein will jedenfalls keiner wechseln“, freut sich Hamsen.

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