Handball: C-Jugend-Westfalenmeisterschaft
Hitchcock-Thriller mit Happy End für HLZ Ahlen

Ahlen -

Selbst Alfred Hitchcock wäre vermutlich kein spannenderes Drehbuch gelungen. Einen echten Krimi erlebten die knapp 300 Zuschauer in der Friedrich-Ebert-Halle beim Halbfinal-Rückspiel der C-Jugend des HLZ gegen GWD Minden – mit einem Happy End (19:16) für die Gastgeber, die im Finale der Westfalenmeisterschaft stehen.

Montag, 12.03.2018, 16:03 Uhr

Eine runde Sache war nicht nur die Leistung der Ahlener während des Spiels, sondern auch der Freudentanz nach der Schlusssirene.
Eine runde Sache war nicht nur die Leistung der Ahlener während des Spiels, sondern auch der Freudentanz nach der Schlusssirene. Foto: Lars Gummich

Zur Halbzeit lag Ahlen mit 6:8 zurück – das Endspiel war nach der 23:26-Niederlage im Hinspiel in weite Ferne gerückt. „Ich habe den Jungs in der Kabine gesagt, dass in 25 Minuten vieles möglich ist und ich an sie glaube. Wir mussten uns Tor um Tor wieder ins Spiel kämpfen“, verriet Martina Michalczik.

Diesen Glauben nahmen die Spieler mit aufs Feld und boten im zweiten Durchgang ein echtes Handball-Spektakel. Insbesondere Benito Geisert drehte nach der Pause auf, nachdem er im ersten Abschnitt noch blass geblieben war. Auch dank seiner Tore übernahm das HLZ nach 31 Minuten die Führung (12:10). „Ich hatte in der Halbzeit darauf gehofft, dass sich die Minden sich schon etwas zu sicher waren. Das war zum Glück auch der Fall. Mit unserer Führung hat man gemerkt, wie sie immer nervöser wurden“, beobachtete Michalczik.

Handball-Halbfinal-Rückspiel um die Westfalenmeisterschaft: HLZ Ahlen mC – GWD Minden 19:16

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So wuchs ihr Team im Laufe der Partie immer mehr über sich hinaus. Tom Budde glänzte im Tor mit einigen starken Paraden, und Deniz Holetzek bot eine überragende Leistung in der Abwehr. Vier Minuten vor Schluss traf Samuel Lakebrink zum entscheidenden 19:16. Das Finale wäre mit diesem Ergebnis in trockenen Tüchern gewesen.

Doch in der 47. Minute hieß es noch einmal bangen bei allen Verantwortlichen und Fans des HLZ: Minden trat zum Siebenmeter an. Eine Zwei-Tore-Führung hätte den Ahlenern zum Final-Einzug nicht gereicht. Doch Jano Vogt vergab die Chance für die Ostwestfalen. Drei Minuten lang verteidigte das HLZ danach den Drei-Tore-Vorsprung mit Mann und Maus und versemmelte selber noch einige Möglichkeiten.

Nach dem erlösenden Abpfiff gab es bei Trainer und Spielern kein Halten mehr. „Wir freuen uns sehr. Nach dem Spiel haben wir noch ein bisschen gefeiert. Ein Finale ist immer etwas Besonderes. Und wenn wir dort die Leistung der letzten beiden Partien abrufen, wird die Tagesform entscheidend sein“, so Martina Michalczik, die mit dem HLZ in zwei Endspielen um die Westfalenmeisterschaft auf die JSG NSM Nettelstedt trifft. Die hatte in zwei souveränen Partien Westfalia Kinderhaus ausgeschaltet.

Das Hinspiel steigt am Dienstag ab 19 Uhr in Nettelstedt. Der Endspiel-Showdown findet dann am kommenden Sonntag (13 Uhr) in der Friedrich-Ebert-Halle statt.

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