Handball: 3. Liga
Ahlener SG gewinnt Krimi gegen Gummersbach

Ahlen -

Eine hochspannende Schlussphase bringt der Ahlener SG endlich den erhofften Heimsieg im dritten Anlauf hintereinander. 25:24 hieß es am Ende dank eines sicheren Torhüters und eines noch sichereren Siebenmeterschützen.

Freitag, 26.10.2018, 22:06 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 26.10.2018, 22:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 26.10.2018, 22:06 Uhr
So sieht übrigens ein Kampfspiel aus: Ahlens Dimitry Stukalin (Mitte) und Felix Harbaum (r.) versuchen Gummersbachs Jonas Stüber zu stoppen. Am Ende gewann die ASG hauchdünn.
So sieht übrigens ein Kampfspiel aus: Ahlens Dimitry Stukalin (Mitte) und Felix Harbaum (r.) versuchen Gummersbachs Jonas Stüber zu stoppen. Am Ende gewann die ASG hauchdünn. Foto: Rene Penno

Klar, dass dieser knappe Erfolg in schwacher Besetzung von den Ahlenern umso mehr gefeiert wurde. Jedenfalls sofern sie dazu noch die Kraft hatten. Ein Mattes Rogowski beispielsweise, der Siegtorschütze, musste sich erstmal für ein paar Sekunden ablegen.

Dabei begann die Partie eher schleppend – um nicht enttäuschend zu sagen. Beide Teams hatten zunächst Mühe, ihre Angriffe im Kasten unterzubringen. Die einzigen Ausnahmen bildeten in den ersten fünf Minuten Philipp Lemke auf Ahlener Seite und Fynn Herzig bei den Gummersbachern, die mit je zwei Toren für das 2:2 gesorgt hatten.

Dass der VfL zu diesem Zeitpunkt nicht schon deutlicher führte, lag an einem sehr gut aufgelegten Keeper Andreas Tesch, der die Hausherren mit vier Paraden in den ersten acht Minuten im Spiel hielt. Die Ahlener nutzten das sogar zu einer kurzen 4:2-Führung (11.), die die Gäste jedoch umgehend in ein 4:5 (13.) verwandelten. Als die Mannschaft von Maik Thiele dann auch noch auf 5:8 (17.) davonzog, nahm ASG-Coach Sascha Bertow eine Auszeit.

Handball 3. Liga: Ahlener SG - VfL Gummersbach 2

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  • Handball 3. Liga: Ahlener SG - VfL Gummersbach 2 Foto: Rene Penno
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Sein Team hatte sich einfach zu viele Fahrkarten im Angriff geleistet. Zu viel ging zudem über die Mitte, die Außen wurden kaum einbezogen. Das machten die Gummersbacher deutlich besser, die allein in der Anfangsphase vier Treffer durch ihren Rechtsaußen Pierre Busch beisteuerten.

Auch dass die ASG mittlerweile auf vier Stammspieler verzichten muss, merkte man. Die Hausherren wirkten lange, als seien sie noch nicht im Spiel. Und trotzdem ging es nur mit einem hauchdünnen 11:22-Rückstand in die Kabine.

Drei Minuten nach der Pause erzielte dann Mattes Rogowski mit seinem fünften Siebenmeter den Ausgleich. Sein sechster Versuch nur eine Minute später brachte gar das 13:12.

Die Partie nahm nun deutlich Fahrt auf. Nick Steffen, Thies Hülsbusch und schließlich Philipp Lemke schossen die Gastgeber zur 18:15-Führung (41.). Nun musste VfL-Trainer Maik Thiele reagieren und eine Auszeit nehmen. Mit Erfolg: Binnen fünf Minuten war aus der Ahlener Führung ein 18:20-Rückstand geworden, weil der VfL Tempogegenstöße am Fließband fuhr. Doch die Ahlener schafften ihrerseits den Ausgleich zum 20:20 (48.) – nun mit Sven Kroker im Tor – und schließlich die 23:22-Führung (55.).

Hinein in die hochspannende Schlussphase: 24:24 steht es gut eine Minute vor dem Ende, als Sven Kroker einen Versuch von Pierre Busch abfängt. Auf der Gegenseite wird Ferdi Hümmecke gefoult. Den Siebenmeter verwandelt Rogowski (wer sonst?) zum 25:24. Noch 30 Sekunden zu spielen, Kroker hält einen versuch aus dem Rückraum. Und dann verzieht Fynn Herzig. Das war er, der ersehnte Heimsieg im dritten Versuch am Stück.

ASG: Tesch, Kroker – Steffen (3), Rogowski (12/7), Harbaum, Hümmecke (4), Stukalin, Hülsbusch (1), Lemke (5), Michalczik, Voigt, Seifert.

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