Handball: Verbandsliga Frauen
Westfalia überrascht sich selbst und freut sich auf Brambauer

münster -

Auf das Spitzenspiel gegen den VfL Brambauer freuen sich die Handballerinnen von Westfalia Kinderhaus ganz besonders. Schließlich mischen sie, für sich selbst offenbar überraschend, wieder ganz vorne mit. Trainer Florian Ostendorf kennt die Gründe.

Donnerstag, 22.11.2018, 17:00 Uhr aktualisiert: 22.11.2018, 23:11 Uhr
Vorfreude auf den Verbandsliga-Gipfel: Die Frauen von Westfalia Kinderhaus mit (hinten von links) Torwarttrainer Martin Kavermann, Alexa Beckmann, Kristin Pohlkötter, Frauke Schibilla, Anna Klapdor, Astrid Rehorst, Jutta Müller-Deile, Ann-Kathrin Glage, Kira Enders, Betreuer Markus Rüskenschulte, Coach Florian Ostendorf; (vorne von links) Esther Schwarz, Caroline Engelhardt, Patricia Wette, Anja Westbeld, Kim Farwick, Johanna Plett, Ida Marie Seglem Aasen. Es fehlt Co-Trainerin Jenny Volkmer.
Vorfreude auf den Verbandsliga-Gipfel: Die Frauen von Westfalia Kinderhaus mit (hinten von links) Torwarttrainer Martin Kavermann, Alexa Beckmann, Kristin Pohlkötter, Frauke Schibilla, Anna Klapdor, Astrid Rehorst, Jutta Müller-Deile, Ann-Kathrin Glage, Kira Enders, Betreuer Markus Rüskenschulte, Coach Florian Ostendorf; (vorne von links) Esther Schwarz, Caroline Engelhardt, Patricia Wette, Anja Westbeld, Kim Farwick, Johanna Plett, Ida Marie Seglem Aasen. Es fehlt Co-Trainerin Jenny Volkmer. Foto: Riemenschneider

Die Tabelle der Frauen-Verbandsliga wird begradigt. Und Westfalia Kinderhaus (11:3 Punkte) hätte auch schon einen Wunsch, zumindest eine Vorstellung, wie die Korrektur ausfallen könnte. Schließlich stellt die Nachhol- und gleichzeitige Spitzenpartie des Tabellenvierten gegen den VfL Brambauer (12:2) am Samstag (17 Uhr, Schulzentrum) das Überholmanöver der Gäste und sogar Platz eins in Aussicht. Es wäre ein absolutes Zwischenhoch in der noch jungen Saison.

„Das ist ein schönes Bonusspiel, das wir natürlich gern gewinnen würden“, gesteht Florian Ostendorf . Der Coach sagt aber auch: „Es ist eine super Momentaufnahme, die aber nichts an unserem Saisonziel ändert.“ Und das lautet erst einmal, den Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen. „Dann könnten wir gucken, was geht“, ergänzt der 33-Jährige, der im Dezember 2017 das Traineramt übernommen hatte.

Denn Ostendorf weiß nur zu genau, woher sein Team kommt und vor allen Dingen, unter welchen Voraussetzungen es in die Saison gestartet ist. Mit Andrea Richter, Katharina Petermann, Anja Brinkhus und Elisa Brügger verlor Westfalia gleich eine Reihe von Leistungsträgerinnen. Insgesamt acht neue Spielerinnen wurden aufgenommen und eingebaut. Darunter war mit Caroline Engelhardt, Johanna Plett, Alexandra Lumme und Patricia Wette – eine von drei Torhüterinnen – sogar ein Quartett, das in der Vorsaison noch in der A-Jugend spielte.

„Nach diesem großen Umbruch kommt der bisherige Saisonverlauf schon überraschend und ist nicht selbstverständlich“, räumt der Trainer daher ein, hat aber auch gute Gründe gefunden. „In den letzten Wochen haben wir vieles richtig gemacht. Dazu zählt sicher auch eine gute und nahezu komplette Trainingsbeteiligung, die einfach hilft, Abläufe einzustudieren.“

Selbst die Tatsache, dass der quantitativ nicht gerade üppig besetzte Kader mit Alexa Beckmann (Kreuzbandriss) einen Ausfall wegstecken muss, brachte den Vorjahreszweiten nicht aus dem Tritt. „Rückschläge kann und will die Mannschaft gemeinsam und als Team auffangen. Wir dürfen aber auch kein Prozent nachlassen“, führt der Coach ein weiteres Argument für die gute (Zwischen-)Bilanz an. Fünf Siege und nur ein Remis sowie nur eine Niederlage haben die Spielerinnen in eine vielversprechende Position gebracht.

Dass sein Team in der Rückrunde dann bei den Top-Teams auswärts antreten muss, ist für Ostendorf noch weit weg. Zunächst steht das Nachhol- und Top-Spiel an. „Das und die Situation wollen wir mit der gebotenen Vorsicht genießen.“

Dabei spornt das Westfalia-Ensemble an, dass es bislang in jedem Spiel eine Chance besaß, zu gewinnen. Auch wenn mögliche Formschwankungen in einem so jungen Team nicht auszuschließen sind. „Aber der aktuelle Lauf befeuert die Mannschaft“, versichert Ostendorf. Dieses Feuer möchte Westfalia auch am Samstag entfachen und die Tabelle anpassen – gern nach den eigenen Wünschen. 

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