Interview am Dienstag
Stefan Hamsen: „Das war schon eine richtig tolle Kulisse“

Warendorf -

300 Zuschauer sahen das packende Topspiel, in dem Warendorfs Handballer Bezirksliga-Spitzenreiter Sparta Münster mit 29:28 bezwangen. WN-Redakteur Wolfgang Schulz unterhielt sich mit WSU-Trainer Stefan Hamsen über die Lage.

Dienstag, 04.12.2018, 07:00 Uhr
Stefan Hamsen
Stefan Hamsen Foto: Penno

Haben Sie den Sieg noch lange gefeiert?

Hamsen : Ein paar Bierchen haben wir uns schon mit den Fans genehmigt. Die Stimmung ist natürlich ganz anders als nach einem normalen Spiel.

Hatten die Fans auch ihren Anteil am Erfolg?

Hamsen: Auf jeden Fall, das war schon eine tolle Kulisse. Aber auch die Spartaner hatten rund 50 Anhänger mitgebracht. 300 Zuschauer waren lange nicht mehr in der Halle.

Hatte die 25:38-Schlappe in Neuenkirchen eine heilsame Wirkung?

Hamsen: Das kann man so sehen, vielleicht tat sie uns in dieser Höhe sogar gut. Wir haben in den zwei Wochen härter trainiert, die Jungs sind mit der richtigen Einstellung ins Spiel gegangen. Am meisten hat mich bei diesem Sieg die Tatsache gefreut, dass wir in der zweiten Halbzeit gegen den stärksten Angriff der Liga nur elf Gegentore kassiert haben.

Wie groß war denn der Druck vor dem Spiel?

Hamsen: Schwer zu sagen, aber zu spüren war er. Bei einer weiteren Niederlage hätte es nicht gut für uns ausgesehen. Jetzt haben wir gezeigt, dass wir mit jedem mithalten können. Sparta hat eine richtig gute Mannschaft, die sicherlich bis zum Schluss oben mitmischen wird.

Nach der besten Saisonleistung geht es am Samstag nach Coesfeld.

Hamsen: Genau. Die Aufgabe beim heimstarken Tabellenfünften dürfen wir auf keinen Fall unterschätzen. Ich muss in dieser Woche dafür sorgen, dass meine Spieler den kommenden Gegner genauso ernst nehmen wir die Spartaner. Ansonsten droht eine Niederlage.

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