Handball: Bezirksliga Münsterland
Abwehr des SC DJK Everswinkel legt den Grundstein

Everswinkel -

Das Spiel war über weite Strecken eine klare Angelegenheit. Everswinkels Trainer Thomas Steinhoff hatte trotzdem Grund zur Kritik.

Sonntag, 20.01.2019, 20:08 Uhr aktualisiert: 24.01.2019, 17:46 Uhr
Bester Schütze im roten Dress des gastgebenden SC DJK gegen Recke war Tim Homann mit fünf Treffern.
Bester Schütze im roten Dress des gastgebenden SC DJK gegen Recke war Tim Homann mit fünf Treffern. Foto: René Penno

Am Ruhetag der deutschen Nationalmannschaft ließen die Bezirksliga-Handballer des SC DJK Everswinkel dem Aufsteiger TuS Recke keine Chance. Wie ihre Vorbilder im Fernsehen glänzten die Hausherren in der Defensive und gewannen gegen einen harmlosen Gegner deutlich und verdient mit 22:15 (13:7).

Der SC DJK spielte von Beginn an ansehnlichen Handball. In den ersten Minuten zahlte sich dies, weil die letzte Konsequenz im Angriff fehlte, aber noch nicht in Treffern aus. Nach zehn Minuten führten die Gäste von der niedersächsischen Grenze mit 3:2. Anschließend gab die Steinhoff-Sieben den Ton an. Aus einer sehr guten 3:2:1-Deckung heraus erspielten sich die Vitus-Handballer über 4:4 und 8:4 eine komfortable 13:7-Pausenführung.

Handball-Bezirksliga, Everswinkel - Recke 22:15

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  • Handball-Bezirksliga, Everswinkel - Recke 22:15 Foto: R. Penno
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Nach dem Seitenwechsel vergrößerten die Everswinkeler ihren Vorsprung bis auf 16:9 (42.). Die neue 5:1-Verteidigung der Gäste bereitete dem SC DJK zunächst keine sichtbaren Schwierigkeiten. In der folgenden Phase agierten die Gastgeber aber plötzlich fahriger und ließen jede Menge Großchancen aus. Der Vorsprung schmolz trotz des famosen Schlussmanns Mirco Herweg auf 17:12. Doch dann markierten Phil Kruse und Malte Sieling zwei vorentscheidende Treffer zum 19:12 (52.). Damit waren die letzten Zweifel am Sieg der Gastgeber beseitigt.

Steinhoff nur bedingt zufrieden

Everswinkels Coach Thomas Steinhoff freut sich natürlich über die beiden Punkte, haderte nach dem Schlusspfiff aber mit der Schwächephase seiner jungen Truppe in der zweiten Halbzeit: „Da war richtig Sand im Getriebe. Wir haben uns selbst runtergezogen und waren viel zu behäbig. Hätte Recke weniger Wurfpech gehabt, wäre es unnötigerweise noch mal richtig eng geworden.“ Zufrieden war er dagegen mit der Defensive: „Mirco war da, als wir ihn brauchten. Außerdem haben wir recht gut verschoben.“

Everswinkel: Krefting, Herweg - Homann (5), Kleibolt (4), Sieling (3), Kruse, Loick-Feidieker, Ruthenbeck, R. Wierbrügge (je 2), Schänzer, N. Brochtrup (je 1), Götz. D. Wierbrügge.

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