Handball: Verbandsliga 1
Wenn nicht jetzt, wann dann? ASV Senden zu Besuch beim TuS Nettelstedt 2

Senden -

Daheim hat der ASV Senden seit Menschengedenken nicht mehr verloren. Jetzt soll es auch in der Fremde klappen, beim TuS Nettelstedt 2. Einiges spricht für einen Auswärtserfolg am Samstag, 19 Uhr.

Freitag, 05.04.2019, 21:13 Uhr aktualisiert: 05.04.2019, 21:30 Uhr
Daheim gab’s zuletzt für den ASV immer was zu feiern. Am Samstag will Senden auch mal in der Fremde punkten.
Daheim gab’s zuletzt für den ASV immer was zu feiern. Am Samstag will Senden auch mal in der Fremde punkten. Foto: flo

Das Hinspiel gegen den TuS Nettelstedt 2 (24:21) hat Swen Bieletzki, Coach der Verbandsliga-Handballer des ASV Senden , noch in guter Erinnerung. Nicht nur holte sein Team damals die ersten Saisonzähler überhaupt nach zehn (!) Pleiten am Stück. Es war auch der Beginn einer famosen Aufholjagd, die den Staffelwechsler zuletzt bis auf Rang zehn klettern ließen.

Erreicht habe seine Mannschaft freilich noch gar nichts, warnt Sendens Trainer und verweist auf die Tabelle, in der sich die Abstiegsanwärter – von Rang sieben bis 13 – weiter eng aneinanderschmiegen. Nur für Schlusslicht Nettelstedt scheint der Zug bereits abgefahren zu sein. Das, so Bieletzki, „wichtigste Spiel des Jahres“ am Samstag ab 19 Uhr zu gewinnen, werde trotzdem alles andere als einfach: „Daheim sind die Nettelstedter richtig stark, gegen die Top-Teams Isselhorst und Altenbeken haben sie mit nur jeweils einem Tor Unterschied verloren.“

Und auswärts habe seine Sieben bis dato ja auch noch keine Bäume ausgerissen. Aber wie singen Handballer so treffend: Wenn nicht jetzt, wann dann? Und sollte die ASV-Abwehr im Verbund mit Keeper Lukas Kümper erneut so glänzen wie in den jüngsten Heimpartien, dann könnte es was werden mit dem zweiten Erfolg in der Fremde. Zumal die Gäste nicht nur mit breiter Brust, sondern auch mit breitem Kader (16 Mann) anreisen. Nur Konrad Eilers, Malte Jetzke und Tobias Uphues (alle verletzt) fehlen.

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