Handball: Frauen-Oberliga
SC DJK Everswinkel: Viele Gründe fürs Weitermachen

Everswinkel -

„Da mussten wir nicht lange überlegen“, verriet Everswinkels Übungsleiterin Franziska Heinz. Der gesamte Trainer- und Betreuerstab kümmert sich auch in der nächsten Saison um die Oberliga-Handballerinnen des SC DJK Everswinkel.

Donnerstag, 18.04.2019, 07:00 Uhr aktualisiert: 18.04.2019, 09:08 Uhr
Geben auch in der kommenden Saison den Ton beim SC DJK Everswinkel an: Franziska Heinz (rechts) und Manja Görl.
Geben auch in der kommenden Saison den Ton beim SC DJK Everswinkel an: Franziska Heinz (rechts) und Manja Görl. Foto: Dirk Böckmann

Heinz und ihre Trainerkollegin Manja Görl starten im Sommer bereits in ihre vierte Saison, Gründe für die Vertragsverlängerung nennt Heinz einige: „Wir fühlen uns im Virtusdorf sehr wohl. Der Vorstand lässt uns freie Hand, die Zusammenarbeit mit den Spielerinnen macht uns viel Spaß, Potenzial und Perspektiven sind auch vorhanden.“

Weniger schön ist, dass diesmal keine A-Jugendspielerin in die Erste aufrückt: „Das liegt daran, dass fast alle nach der Schule erst einmal Everswinkel verlassen. Das ist zwar schade, aber heutzutage halt ganz normal“, erklärt die ehemalige Nationalspielerin.

Erneuter Umbruch

Dennoch ist sich Heinz sicher, dass der SC DJK auch in der neuen Oberliga-Saison – es ist die zwölfte am Stück – wieder eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen wird: „Es wird wegen einiger Abgänge erneut einen Umbruch geben, genau wie zu Beginn dieser Saison. Die Verjüngung des Teams ist uns gut gelungen, ähnlich soll es auch in Zukunft klappen.“

Den Tabellenfünften werden am Saisonende Anett Büscher, Kai Zepke, Merle Herzberg und Eva Heitling aus unterschiedlichen Gründen verlassen, Katharina Geukes ist schwanger und fällt auch vorerst aus. „Aus diesem Grund werden wir uns nach externen Spielerinnen umschauen müssen“, erklärt Heinz.

Lara Dinkhoff im Pech

Eine Neue hat großes Pech gehabt und fällt lange aus: Lara Dinkhoff vom Ligakollegen Ibbenbüren zog sich vor zwei Wochen beim Spiel gegen Dortmund einen Kreuzbandriss zu. Ein weiterer Zugang ist Melissa Steinhoff, deren Schwester Luisa bereits seit Saisonbeginn für den SC DJK spielt. Die Dolbergerin hat für Ahlen in der A-Jugend-Bundesliga und dann für den Frauen-Verbandsligisten aus Hamm gespielt, ehe sie sich in dieser Saison in Australien eine Auszeit vom Handball gönnte.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die beiden Trainerinnen für ein viertes Jahr gewinnen konnten“, erklärt Abteilungsleiter Stefan König. Der Vorstand ist hochzufrieden mit der Arbeit des erfahrenen Trainerteams und hofft, dass die Mannschaft auch weiterhin im oberen Drittel der Oberliga mitmischt.

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