Handball: Frauen-Landesliga
VfL Sassenberg hofft auf Sieg und Schützenhilfe

Sassenberg -

Aus eigener Kraft können Sassenbergs Handballerinnen nicht mehr aufsteigen. Daher müssen sie auf Hilfe hoffen.

Freitag, 03.05.2019, 12:43 Uhr aktualisiert: 08.05.2019, 16:49 Uhr
Auf ihre Tore zählt der VfL Sassenberg auch in Wettringen: Rückraumspielerin Verena Stockmann.
Auf ihre Tore zählt der VfL Sassenberg auch in Wettringen: Rückraumspielerin Verena Stockmann. Foto: René Penno

Nach vierwöchiger Osterpause folgt der Endspurt: Noch zwei Spiele stehen für die punktgleichen Spitzenteams aus Versmold und Sassenberg auf dem Programm, dann ist das Titelrennen gelaufen. „Wir haben eindeutig die schlechteren Karten in der Hand“, gibt Sassenbergs Trainer Daniel Haßmann unumwunden zu.

Das Schlüsselspiel verlor sein VfL vor der Pause mit 29:32 gegen die SpVg Versmold, die im direkten Vergleich vorne liegt und alles in eigener Hand hat. Wenn der Spitzenreiter seine beiden Spiele daheim gegen Greven und in Ibbenbüren gewinnt, dann darf er Meisterschaft und Aufstieg feiern.

Versmold gegen Greven

„Nach dem Sieg über uns wird sich Versmold die Chance auf den Aufstieg kaum noch nehmen lassen – auch wenn dem Vernehmen nach viele Spielerinnen aufhören und nicht mehr in der Verbandsliga antreten werden. Wenn das Team noch einmal stolpert, dann vielleicht am Samstag im Heimspiel gegen die Grevenerinnen, die an guten Tagen zu allem fähig sind“, meinte Haßmann.

Wettringen nicht von Pappe

Doch zunächst einmal muss sein Team erst einmal die eigenen Aufgaben erfolgreich lösen. Schon gleich die erste ist nicht von Pappe, denn der Tabellensiebte Vorwärts Wettringen II hat in der Hinrunde oben mitgemischt, ehe er ins Mittelfeld zurückfiel. „Eine junge und schnell spielende Truppe, die zu allem fähig ist. Im Hinspiel haben wir uns sehr schwer getan und erst auf den letzten Drücker knapp gewonnen“, warnt Haßmann vor der Auswärtspartie, die am Samstag um 17 Uhr angepfiffen wird.

Haßmann zuversichtlich

„Ich bin gespannt, wie meine Mannschaft nach der langen Pause in Schwung kommt. Wir haben anfangs ein paar Einheiten ausgelassen, zuletzt aber intensiv trainiert. Daher bin ich recht zuversichtlich, auch wenn wir wieder nicht komplett sind“, meint Haßmann. Neben den Langzeitverletzten fällt beim VfL auch Nora Marks aus.

Vier weitere Spiele

Die vier übrigen höherklassigen Teams sind auch im Einsatz. Everswinkels Frauen-Reserve (Landesliga) spielt schon heute um 20 Uhr in Harsewinkel. Morgen treten die beiden Bezirksligisten an: Warendorf gastiert um 17.15 Uhr in Sendenhorst, Everswinkel empfängt um 19 Uhr Meister Neuenkirchen. Und schließlich haben Everswinkels Oberliga-Frauen am Sonntag um 17 Uhr den Tabellenzweiten aus Dortmund zu Gast.

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